UNOS/Michael Bernhard: „Doppelbudget ohne Senkung der Lohnnebenkosten wird es mit uns nicht geben“

Wien (OTS) – UNOS-Bundessprecher Michael Bernhard zeigt sich
irritiert über
Aussagen aus der Bundesregierung, wonach eine Senkung der
Lohnnebenkosten im Doppelbudget 2027/2028 derzeit nicht in Sicht sei:
„Wir mussten heute den Medien entnehmen, dass manche
Regierungsmitglieder eine Senkung der Lohnnebenkosten aktuell nicht
sehen. Dem widersprechen wir als Stimme der Unternehmerinnen und
Unternehmer auf das Entschiedenste.“

Bernhard erinnert daran, dass die Senkung der Lohnnebenkosten
nicht irgendein Nebenprojekt der Koalition sei, sondern eine zentrale
Zusage an den Wirtschaftsstandort: „Wer diese Zusage jetzt aufweicht,
riskiert die Glaubwürdigkeit der gesamten Regierung in der
Wirtschaftspolitik. Die Lohnnebenkosten sind ein Jobkiller und der
größte Standortnachteil Österreichs – das wissen alle Beteiligten.“

Für UNOS sei nicht vorstellbar, dass ein Doppelbudget ohne
spürbare Senkung der Lohnnebenkosten eine parlamentarische Mehrheit
bekommen könne, so Bernhard. UNOS werde mit der Petition „Runter mit
dem Jobkiller Lohnnebenkosten“ tausende Unterschriften an die
Bundesregierung übergeben, um diese Forderung zu unterstreichen.