Wien (OTS) – Beim UNOS Kongress am 2. und 3. Oktober haben UNOS –
Unternehmerisches Österreich die Schwerpunkte für ihre Arbeit bis
2030 festgelegt. Ein neu gewählter Bundesvorstand und der
beschlossene Leitantrag „Kammer 2030“ bilden dafür die Grundlage. Im
Fokus stehen konkrete Reformen, die UNOS Mandatarinnen und Mandatare
in den Fachgruppen und Innungen der Wirtschaftskammer vorantreiben
sollen. Denn vieles kann direkt in den Gremien verbessert werden und
braucht nur den Willen und Entschluss der Verantwortlichen.
Neuer Bundesvorstand mit breiter unternehmerischer und
politischer Expertise
Nationalratsabgeordneter Michael Bernhard wurde mit 93,85 Prozent
als Bundessprecher von UNOS wiedergewählt. Auch sein Stellvertreter,
Nationalratsabgeordneter Markus Hofer, wurde in seiner Funktion
bestätigt. Christoph Strobl, Tiroler Restrukturierungsexperte,
übernimmt künftig die Aufgabe des Finanzreferenten. Verstärkt wird
der Bundesvorstand durch den Wiener Gemeinderat Lukas Burian, die
Start-up-Beraterin Katharina Ehrenfellner, den Grazer Klavierbauer
und Familienunternehmer Stephan Fiedler, die Nationalratsabgeordnete
und Kommunikationsberaterin Gertraud Auinger-Oberzaucher, Silvio
Kirchmair, Vorstandsmitglied eines österreichischen
Industrieunternehmens, sowie Cornelia Pfeiffer-Janisch, Inhaberin
einer Kommunikationsagentur. Der neue Bundesvorstand vereint
unterschiedliche Perspektiven aus Politik, Unternehmertum und
Wirtschaft und bringt damit vielfältige Erfahrungen und Kompetenzen
für die Arbeit von UNOS zusammen.
„Wir wollen die Reform der Wirtschaftskammer nicht nur
diskutieren, sondern in den kommenden Jahren auch konkret
vorantreiben. Dafür braucht es neben engagierten Mandatarinnen und
Mandataren auch einen breit aufgestellten Vorstand mit
unternehmerischer und politischer Expertise“, sagt Michael Bernhard.
„Kammer 2030“: Vom Reformprozess zur Umsetzung vor Ort
Der Leitantrag „Kammer 2030: Vision und Reform-ABC“ übersetzt den
Reformanspruch von UNOS in konkrete Arbeit für die kommenden Jahre.
Er soll UNOS Mandatarinnen und Mandatare dabei unterstützen,
Strukturreformen bis 2030 auch auf der operativen Ebene der
Fachgruppen und Innungen voranzutreiben. Ausgangspunkt sind konkrete
Probleme aus der Arbeit der Mandatarinnen und Mandatare. Daraus
wurden Lösungen entwickelt, die in Form von Anfragen und
Musteranträgen unmittelbar für die Mandatsarbeit nutzbar werden. Das
Reform-ABC steckt dafür den gemeinsamen Rahmen ab. „Der Leitantrag
ist ein Handbuch aus dem Input von Mandatarinnen und Mandataren für
Mandatarinnen und Mandatare“, so Bernhard. Inhaltlich geht es unter
anderem um eine transparentere und effizientere Interessenvertretung,
weniger Bürokratie und eine stärkere Ausrichtung der
Wirtschaftskammer auf ihren Kernauftrag. Auch die Abschaffung der
Kammerumlage 2 und mehr Mitsprache für EPU und Kleinstunternehmen
sind Teil des Reformansatzes.
Auftaktveranstaltung: Internationaler Wettbewerb als Impuls für
mehr Tempo und Reformen
Bei der Abendveranstaltung am 2. Oktober diskutierten
Digitalstratege Björn Ognibeni und ein hochkarätig besetztes Panel
bestehend aus Stephan Zöchling (Unternehmer), Hannah Wundsam (
Austrian Startups) und Dr. Oliver Picek (Momentum Institut) mit
Moderatorin Helga Pattart-Drexler (NEOS Lab) über die
Wettbewerbsfähigkeit Österreichs im internationalen Vergleich. Im
Mittelpunkt stand unter anderem die Geschwindigkeit, mit der China in
strategisch wichtigen Zukunftsbranchen neue Märkte erschließt. Die
zentrale Frage: Wie gewinnen Europa und Österreich die Märkte von
morgen und wie lassen sich europäische Werte in konkrete
Wettbewerbsvorteile übersetzen?
„Österreich muss schneller werden, wenn wir im internationalen
Wettbewerb bestehen wollen. Dafür brauchen Unternehmen den nötigen
Freiraum und verlässliche Rahmenbedingungen“, betont Bernhard. UNOS
setzen dem ein klares Reformprogramm entgegen: weniger Bürokratie,
mehr unternehmerische Freiheit und eine Wirtschaftskammer, die sich
auf ihre Kernaufgaben konzentriert.
UNOS – Unternehmerisches Österreich vertreten seit 2014 die
Interessen liberal denkender Unternehmerinnen und Unternehmer und
sind in acht Wirtschaftsparlamenten präsent.
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