Wien (OTS) – UNOS – Unternehmerisches Österreich gratulieren Martha
Schultz zu
ihrer Angelobung als Präsidentin der Wirtschaftskammer Österreich für
die laufende Funktionsperiode. Der geordnete Übergang an der Spitze
der WKÖ ist ein wichtiges Signal für Stabilität in einer Phase, in
der viele Unternehmerinnen und Unternehmer verlässliche Orientierung
erwarten.
„Wir begrüßen die Amtsübernahme von Martha Schultz und wünschen
ihr für ihre neue Aufgabe alles Gute und viel Erfolg“, erklärt UNOS
Bundessprecher Michael Bernhard. „Die vergangenen Monate haben
deutlich gemacht, dass es nicht um einzelne Personen geht, sondern um
strukturelle Fragen innerhalb der Wirtschaftskammer.“
UNOS streichen dabei hervor, dass die WKÖ nun vor einer
entscheidenden Phase steht. „Es ist wichtig, dass die Kammer
zusammenrückt und den angekündigten Reformkurs ernsthaft verfolgt.
Entscheidend wird sein, dass es nicht bei Ankündigungen bleibt,
sondern konkrete Schritte gesetzt werden – im Sinne der
Mitgliedsbetriebe“, so Bernhard.
UNOS bekennen sich weiterhin zu einem konstruktiven Dialog und
strecken der neuen Präsidentin ausdrücklich die Hand aus. „Wer auch
immer an der Spitze der WKÖ steht, wird sich an der Umsetzung messen
lassen müssen. Unsere Reformvorschläge liegen auf dem Tisch:
schlankere Strukturen, faire Beiträge, mehr Transparenz und eine
stärkere demokratische Legitimation“, betont Bernhard.
Gleichzeitig richten UNOS den Appell auch an die Landes- und
Fachorganisationen: „Reformen können nur gelingen, wenn alle Ebenen
der Wirtschaftskammer bereit sind, Veränderungen mitzutragen. Jetzt
ist der Moment, Verantwortung zu übernehmen und die Kammer gemeinsam
zukunftsfit zu machen.“
UNOS werden den Reformprozess weiterhin konstruktiv, aber auch
kritisch begleiten. „Unser Ziel bleibt eine Wirtschaftskammer, die
konsequent im Interesse ihrer Mitglieder arbeitet: modern,
transparent und serviceorientiert“, so Bernhard abschließend.
UNOS – Unternehmerisches Österreich vertreten seit 2014 die
Interessen liberal denkender Unternehmerinnen und Unternehmer und
sind in acht Wirtschaftsparlamenten präsent.