Krems (OTS) – Die Universität für Weiterbildung Krems beging am 3.
Oktober 2025 ihr
30-jähriges Bestehen mit einem akademischen Festakt, bei dem zugleich
das neue Rektorat unter der Leitung von Rektorin Viktoria Weber ins
Amt eingeführt wurde. Unter den Gästen befanden sich unter anderem
der Präsident des Österreichischen Nationalrats Walter Rosenkranz,
Bundesministerin für Frauen, Wissenschaft und Forschung Eva-Maria
Holzleitner, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner sowie zahlreiche,
weitere Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Politik und Gesellschaft.
Der Festakt würdigte nicht nur drei Jahrzehnte
Universitätsgeschichte, sondern setzte zugleich ein starkes Zeichen
für die Zukunft: Die Universität präsentierte sich als Impulsgeberin
für Weiterbildung, Forschung und gesellschaftliche Transformation.
Die feierlichen Ansprachen unterstrichen, welche Bedeutung der
Universität und dem Thema Weiterbildung auf nationaler und
internationaler Ebene zukommt.
Zwtl.: Stimmen zur Inauguration
Rektorin Univ.-Prof.in Dr.in Viktoria Weber nutzte ihre
Antrittsrede, um den besonderen Charakter der Universität
hervorzuheben. Sie beschrieb die Universität als „Brücke und
Avantgarde zugleich“: Brücke, weil sie Menschen mit
unterschiedlichsten biographischen Hintergründen zusammenführe, und
Avantgarde, weil sie wissenschaftliche Weiterbildung mit
gesellschaftlicher Transformation verbinde.
Ein zentrales Prinzip sei dabei das lebensbegleitende Lernen. „Es
ist eine Antwort auf die dynamischen Veränderungen unserer Zeit“,
betonte Weber. „Das Wissen und Kompetenzen, das unsere Studierenden
in unterschiedlichen Phasen ihres Lebens bei uns erhalten, fließt
unmittelbar zurück in ihre berufliche Praxis und ist so direkt
gesellschaftlich wirksam.“
Damit verband Weber auch einen gesellschaftspolitischen Anspruch:
Weiterbildung sei nicht nur individuelle Chance, sondern
gesamtgesellschaftliche Notwendigkeit. „Es ist offenkundig, dass
Weiterbildung die Innovationskraft, die Wettbewerbsfähigkeit und den
Wohlstand der Republik stärkt, und dass aktuelle Herausforderungen
mit Wissenschaft und Forschung zu begegnen sind.“ Dazu sei auch, so
Weber, eine breite Zugangsmöglichkeit der Bevölkerung zu
qualitätsgesicherter universitärer Weiterbildung im Sinne der
sozialen Durchlässigkeit erforderlich.
Bundesministerin Eva-Maria Holzleitner führte aus: „Als
Wissenschafts- und Frauenministerin ist es mir eine besondere Freude,
dass mit Viktoria Weber erstmals eine Frau an der Spitze der
Universität für Weiterbildung Krems steht. Gemeinsam mit ihrem Team
wird die neue Rektorin die Universität mit Mut, Gestaltungskraft und
Verantwortung weiterentwickeln – als Brücke zwischen Wissenschaft und
Praxis, von Digitalisierung und Nachhaltigkeit bis zu Gesundheit und
sozialem Zusammenhalt. Gemeinsam setzen wir uns dafür ein, dass
Bildung und Forschung allen zugutekommen und niemand zurückgelassen
wird.“
Gerade in Zeiten des Umbruchs sei lebenslanges Lernen wichtiger
als je zuvor, sagte die Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner in ihrem
Statement, „denn Weiterbildung stärkt die Wettbewerbsfähigkeit der
Wirtschaft und die Resilienz der Gesellschaft.“ In Niederösterreich
habe man bereits vor 30 Jahren erkannt, Weiterbildung sei ein
Schlüssel für die Zukunft. „Mit der Universität für Weiterbildung
Krems haben wir vor 30 Jahren eine bildungspolitische Lücke in ganz
Europa geschlossen“, so Mikl-Leitner, die ausführte: „Wir haben einen
Ort geschaffen, an dem akademische Exzellenz mit den praktischen
Erfahrungen von Berufstätigen verbunden wird – damit waren wir in
Niederösterreich Vorreiter und sind es bis heute.“
Der für Wissenschaft zuständige LH-Stellvertreter Stephan
Pernkopf erklärte, „dass alle großen Fragen, die sich uns allen
stellen, nur durch Erkenntnisse und Ergebnisse aus Wissenschaft und
Forschung zu beantworten sind.“ Die UWK sei wichtiger Partner, wenn
es um Zukunftsfragen gehe – etwa in den Bereichen Gesundheit und
Nachhaltigkeit.
Zwtl.: Das neue Rektorat
Seit 1. August 2025 steht Viktoria Weber an der Spitze der
Universität für Weiterbildung Krems. Die Biochemikerin, langjährige
Vizerektorin für Forschung und international erfahrene
Wissenschaftsmanagerin bringt ihre Expertise nun als Rektorin in die
Weiterentwicklung der Universität ein.
An ihrer Seite wirken Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr. Stefan Oppl, MBA
als Vizerektor für Lehre und Studierende sowie Univ.-Prof. Mag. Mag.
Dr. Daniel Varro, LL.M. als Vizerektor für Finanzen und Nachhaltige
Entwicklung. Gemeinsam repräsentiert das Rektorat Kontinuität und
Erneuerung: Sie stehen für wissenschaftliche Exzellenz, praxisnahe
Lehre und den Anspruch, die gesellschaftliche Wirksamkeit von
Forschung und Weiterbildung weiter zu stärken.
Zwtl.: 30 Jahre Universität für Weiterbildung Krems
Seit ihrer Gründung 1995 hat sich die Universität für
Weiterbildung Krems als einzige öffentliche Universität für
Weiterbildung im deutschsprachigen Raum und führend in Europa
profiliert. Sie steht für wissenschaftliche Weiterbildung auf
höchstem Niveau und begleitet Berufserfahrene mit innovativen
Studienformaten durch zentrale Phasen ihres Berufs- und Lebensweges.
In der Forschung setzt die Universität auf sechs Schwerpunkte –
von Bildungstechnologien über präventive Medizin bis hin zu
kulturellem Erbe. Kennzeichnend ist der transdisziplinäre Ansatz, der
wissenschaftliche Exzellenz mit gesellschaftlicher Wirksamkeit
verbindet. Damit trägt die Universität seit drei Jahrzehnten dazu
bei, Lösungen für die großen Herausforderungen der Gegenwart zu
entwickeln.