Ungebrochen: Hagleitner zählt zu Austria’s Best Managed Companies

Wien/Zell am See (OTS) – Vorhang auf für bestgeführte Firmen. So hieß
es am 1. Oktober 2025
wieder in Wien. 18 Betriebe in Österreich hat Deloitte da
ausgezeichnet, einer ist Hagleitner. Der Hygienehersteller rangiert
2025 aufs Neue unter Austria’s Best Managed Companies . Die Jury
begründet ihre Entscheidung wie folgt: „Hagleitner Hygiene
beeindruckte einmal mehr durch seine bemerkenswerte Entwicklung – und
das in einem herausfordernden Umfeld. Besonders hervorzuheben ist die
vorausschauende Transformation des Unternehmens: Mit der Einbindung
der nächsten Generation in die Geschäftsführung wurde ein überlegter
und strategisch bedeutender Schritt gesetzt, der die
Zukunftsfähigkeit und Nachhaltigkeit des Familienunternehmens
langfristig absichert. Hagleitner zeigt eindrucksvoll, wie Tradition
und Innovation Hand in Hand gehen können.“

Zwtl.: Neue Ära im Familienunternehmen

Bei Hagleitner geschieht seit April 2025 ein Generationenwechsel:
Katharina und Stefanie Hagleitner führen die Geschäfte gemeinsam mit
ihrem Vater Hans Georg. Das Übergangsstadium soll bis März 2026
dauern, dann werde sich Hans Georg aus seiner operativen Tätigkeit
zurückziehen. Katharina und Stefanie haben am 1. Oktober 2025 auch
die Urkunde entgegengenommen, die Hagleitner unter Austria’s Best
Managed Companies verbrieft. Stefanie betont: „Made in Austria will
gemanagt sein, dieser Preis bestärkt uns. Wir werden weiterhin
unseren Weg beschreiten: hier forschen, hier entwickeln, hier
produzieren – für Generationen.“ Katharina fügt hinzu: „Die Zukunft
findet statt, Digitalisierung und Nachhaltigkeit gehören zusammen,
Hagleitner befasst sich mit beidem. Menschen lernen voneinander.
Danke an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Danke auch an alle
von Deloitte, die uns aufs Neue im Audit begleitet haben.“

Zwtl.: Abendgala in Wien

Verliehen wurde die Trophäe in der Leopoldstadt. Die
Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien hatte zu sich ins Haus
gebeten, mit ihr gemeinsam stiftet Deloitte den Award. Seine Jury
setzt sich aus fünf Mitgliedern zusammen: Reinhard Karl ist Vorstand
bei der Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien, Gerlinde Layr-
Gizycki hat Inamera gegründet, Orsolya Hegedüs ist Partnerin von
Deloitte, Gerhard Speckbacher lehrt als Professor an der
Wirtschaftsuniversität Wien, Ralf B. Six ist CEO beim
Wirtschaftsmagazin Trend.

Zwtl.: Unternehmen Hagleitner

Hagleitner gestaltet Hygiene: Reinigungs-, Desinfektions- und
Pflegemittel, Kosmetik – dazu Spender, Dosiergeräte und Apps. Die
Ware entsteht in Zell am See in Österreich. Hier hat Hagleitner den
Stammsitz; hier wird geforscht, entwickelt und produziert. Zugleich
gibt es Beratungs-, Verkaufs- und Logistikstätten, so verteilt sich
die Firma auf 27 Standorte in zwölf europäischen Ländern. In 66
Ländern auf der Welt sind Handelspartner aktiv.

Was Hagleitner bietet, zielt auf Betriebe und öffentliche
Institutionen ab. An Konsumentinnen und Konsumenten richtet sich die
Marke hagi .

Rund 1.300 Menschen beschäftigt Hagleitner insgesamt. Die
Unternehmensgruppe hat zuletzt 170 Millionen Euro umgesetzt, das
Ergebnis resultiert aus dem Geschäftsjahr von April 2024 bis März
2025. 45 Prozent beträgt die Exportquote.

Zwtl.: Familie

Hagleitner existiert seit 1971 und befindet sich von jeher in
Familienhand. Johann und Katharina Hagleitner legen damals den
Grundstein. Sohn Hans Georg übernimmt 1988 das Ruder, seine Frau
Brigitte wirkt beständig im Unternehmen mit. Hans Georg und Brigitte
haben zwei Töchter, Katharina und Stefanie. Seit 1. April 2025 sind
die beiden in der Geschäftsführung – zunächst mit Hans Georg
gemeinsam.

Katharina verantwortet den Direktvertrieb und den Sales-Support.
Hinzu kommt das Personalwesen sowie die Hagleitner-Akademie. Ferner
widmet Katharina sich der Finanz, dem Controlling und der IT.

Stefanie hat sich dem Produkt verschrieben, seinen gesamten
Lebenszyklus steuert sie – von der ersten Idee bis zum Recycling. Zu
Stefanie gehören die Forschung und Entwicklung, das
Produktmanagement, die Lieferkette, die Produktion samt
Infrastruktur, die Qualitätssicherung und das Marketing.

Hans Georg richtet sein Augenmerk aufs Global Business. Hier
dreht sich alles um große Handelsketten, um internationale
Distributoren – und um Hagleitner als Hersteller für Dritte.

Bis März 2026 legt Hans Georg auch diese Funktion nieder, dann
lenken Katharina und Stefanie die Geschicke bei Hagleitner zu zweit (
Stefanie soll Hans Georg beim Global Business ablösen).