Wien (OTS) – – Größten Nachteil von Frauen gegenüber Männern sehen
Befragte beim
Gehalt
– karriere.at-CEO Georg Konjovic: „Unternehmen sind gut beraten,
Frauen in der Arbeitswelt zu fördern“
Das Online-Portal karriere.at fragte User*innen im Vorfeld des
Weltfrauentags am 8. März, wie gleichberechtigt Frauen im
Arbeitsleben sind. Weibliche Teilnehmerinnen an der Umfrage waren
außerdem dazu aufgerufen, sich selbst auf einer Skala von eins (
„keineswegs gleichberechtigt“) bis fünf („absolut gleichberechtigt“)
einzuschätzen. Dabei kam heraus, dass sich Frauen selbst weniger
gleichberechtigt fühlen: Von den 1.018 Antworten von User*innen aller
Geschlechter sagten 24 Prozent, dass Frauen „absolut
gleichberechtigt“ im Arbeitsleben seien. Von den 281 Frauen, die sich
selbst einschätzten, sahen sich nur neun Prozent als „absolut
gleichberechtigt“.
Zwtl.: Größter Nachteil bei Gehalt
Danach gefragt, in welchem Bereich des Arbeitslebens Frauen den
größten Nachteil gegenüber Männern hätten, nannten 38 Prozent das
Gehalt, welches damit das Ranking klar anführt. 16 Prozent denken,
Frauen seien beim Leisten von Care-Arbeit (Kinderbetreuung, Pflege
von Angehörigen) im größten Nachteil, während 14 Prozent der
Befragten eine Benachteiligung beim Übernehmen von Führungspositionen
erkennen. Weitere 14 Prozent sind der Meinung, Frauen hätten gar
keine Nachteile im Arbeitsleben.
Zwtl.: Gehaltstransparenz als beliebte Fördermaßnahme von Frauen
Die Gehaltstransparenz zur Vermeidung einer ungleichen Bezahlung
von Männern und Frauen (Gender-Pay-Gap) ist für 33 Prozent der
Arbeitnehmerinnen die ansprechendste Maßnahme zur Frauenförderung
vonseiten der Arbeitgeber, gleichauf mit Maßnahmen zur Vereinbarkeit
von Beruf und Familie. Die Bevorzugung von weiblichen Kandidatinnen
bei gleicher Qualifikation sowie die „Frauenquote“, welche
sicherstellt, dass ein Mindestanteil an Frauen bestimmte (Führungs-)
Positionen innehat, sind demgegenüber weniger beliebt.
„Chancengleichheit und Gleichbehandlung am Arbeitsmarkt sind auch
im Jahr 2026 keine Selbstverständlichkeit. Viele Frauen sehen sich
mit Herausforderungen und Ungerechtigkeiten konfrontiert, die Männer
nie erfahren. Unternehmen sind nicht nur aus moralischer
Verpflichtung, sondern auch aus betriebswirtschaftlicher Logik gut
beraten, Maßnahmen zur Förderung von Frauen zu setzen und
Gleichberechtigung zu fördern. Denn unsere Umfrage zeigt: Hier gibt
es aktuell noch Luft nach oben“, sagt Georg Konjovic, CEO bei
karriere.at.