St. Pölten (OTS) – Rund 4.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von
Hilfswerk NÖ,
Volkshilfe NÖ, Caritas der Diözese St. Pölten, Caritas der Erzdiözese
Wien sowie dem Roten Kreuz NÖ leisteten im ersten Halbjahr 2025 über
1,6 Millionen Einsatzstunden. „In Niederösterreich werden rund 16.450
Personen im häuslichen Umfeld durch mobile Dienste betreut. Als
Sozial-Landesrätin freut mich diese Bilanz ganz besonders, denn es
geht uns immer darum, den betreuungs- und pflegebedürftigen Personen
möglichst lange ihren Wunsch vom Verbleib in der eigenen Wohnung zu
ermöglichen“, so Sozial-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister.
Die mobilen Dienste legen besonderen Wert auf die Einbindung von
pflegenden Angehörigen, deren Begleitung und Unterstützung durch
entlastende Gespräche, Beratungen zu Pflegegeld, Ersatzpflege,
Notruftelefon, Essen auf Rädern etc. „Die Leistungen der
sozialmedizinischen und sozialen Betreuungsdienste sind ein wichtiges
Puzzlestück in unserem Pflege- und Betreuungssystem in
Niederösterreich. Mir ist es ein großes Anliegen, dass das Land
Niederösterreich den Großteil der Finanzierung dieses Systems trägt.
Die Kostenbeiträge, die von den Pflege- und Betreuungsbedürftigen
darüber hinaus selbst zu bezahlen sind, sind sozial gestaffelt und
somit für jede und jeden leistbar“, so Teschl-Hofmeister.
Die NÖ Landesregierung hat im Juni auf Initiative von Sozial-
Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister einstimmig die Fördermittel
für die Erbringung der mobilen Pflege und Betreuung in
Niederösterreich zur Auszahlung beschlossen. Insgesamt 176,26
Millionen Euro werden für die Trägerorganisationen der mobilen Pflege
und Betreuung zur Durchführung der sozialmedizinischen und sozialen
Betreuungsdienste (Regulärbetreuung und Intensivbetreuung) sowie der
Sozialen Alltagsbegleitung für das Jahr 2025 zur Verfügung gestellt.
„Die mobile Pflege und Betreuung ist in Niederösterreich seit vielen
Jahren die zentrale Stütze im Bereich der Versorgung der älteren
Generation. Ich bedanke mich bei den Mitarbeiterinnen und
Mitarbeitern für ihren wertvollen Beitrag zur Sicherstellung der
häuslichen Pflege und Betreuung“, so Sozial-Landesrätin Christiane
Teschl-Hofmeister. Die bereitgestellten Mittel für 2025 entsprechen
einem Plus von 13,46 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahr.
Seit 2023 können bezugsberechtigte Niederösterreicherinnen und
Niederösterreicher den „NÖ Pflege- und Betreuungsscheck“ beantragen.
„Über 21.000 Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher haben im
1. Halbjahr 2025 getreu dem Motto ,daheim vor stationär‘ für die
Pflege und Betreuung in den eigenen vier Wänden den Antrag zum ,NÖ
Pflege- und Betreuungsscheck‘ gestellt“, so Sozial-Landesrätin
Christiane Teschl-Hofmeister. „Pflege- und Betreuungsbedürftige
können den ,NÖ Pflege- und Betreuungsscheck 2025‘ auf der Website des
Landes Niederösterreich unter www.noe.gv.at beantragen und 1.000 Euro
Unterstützung erhalten“, so Teschl-Hofmeister. Bezugsberechtigt sind
Pflege- und Betreuungsbedürftige ab der Pflegestufe 3, Personen mit
Pflegestufe 1 und 2 und einer ärztlich bestätigten Demenz sowie
Kinder und Jugendliche ab Pflegestufe 1. In Fällen, in denen keine
Online-Antragstellung möglich ist, kann die Antragstellung über die
NÖ Pflegehotline 02742 / 9005 – 9095 werktags von Montag bis Freitag
von 8 bis 16 Uhr erfolgen.
Weitere Informationen: Büro LR Teschl-Hofmeister, Mag. (FH)
Dieter Kraus, Telefon 02742/9005-12655, E-Mail dieter.kraus@
noel.gv.at