Turnaround verstärkt sich in Q1 weiter

Wien 28.05.2026 (OTS) – –

positives Ergebnis vor und auch nach Steuern

Eigenkapitalquote bei knapp 34 %

Liquidität mehr als 40 % über dem Jahresende

so viele Wohnungen verkauft wie im ersten Rekord-Quartal des
Vorjahres

Die UBM Development AG („UBM“) verzeichnet zum Q1 sowohl vor als
auch nach Steuern ein positives Ergebnis, was eine klare Verbesserung
zum Vergleichszeitraum des Vorjahres darstellt. Die Eigenkapitalquote
liegt mit 33,7% am oberen Ende der 30% – 35% Bandbreite. Im Vergleich
zum Jahresende konnte die Liquidität um mehr als 40% gesteigert
werden und UBM kann zum Quartalsende auf einen Cashbestand von Ꞓ 168
Mio. zurückgreifen. Die Wohnungsverkäufe bleiben auf dem Rekordniveau
von 2025. „Wir agieren damit wieder aus einer Position der Stärke. Es
liegen alle Voraussetzungen für ein erfolgreiches Portfolio-
Rebalancing vor“, sagt UBM-CEO Thomas G. Winkler.

Zwtl.: Solide Finanzposition

UBMs disziplinierter Umgang mit Finanzmitteln spiegelt sich in
den Q1 Zahlen wider: So konnten im Q1 das Eigenkapital um Ꞓ 27 Mio.
auf Ꞓ 377 Mio. gesteigert und die Nettoverschuldung um Ꞓ 44 Mio. auf
Ꞓ 484 Mio. reduziert werden. UBMs Nettoverschuldung liegt damit so
tief wie seit 2021 nicht mehr.

Aufgrund dieser soliden Finanzposition wird neben der Rückzahlung
der fälligen Sustainability-Linked UBM-Anleihe 2021 ebenso die
Sustainability-Linked Hybridanleihe 2021 vor dem Step-Up Termin
zurückbezahlt werden. Zwischen Juli 2027 und Oktober 2029 sind keine
weiteren Anleihen-Rückzahlungen fällig.

Zwtl.: Wohnen steht vor Paradigmenwechsel

Getrieben durch die in den letzten Jahren angestiegenen Baukosten
und zugespitzte Regulatorik wird für große Gruppen der Bevölkerung
Wohnen sowohl zur Miete als auch zum Kauf immer weniger bezahlbar.
Während die Baubranche diesem Paradigmenwechsel bereits Rechnung
trägt und mittlerweile Wohnsysteme um Ꞓ 2.000 reine Baukosten pro
Quadratmeter Wohnnutzfläche anbietet, werden notwendige Anpassungen
auf Behördenseite noch erwartet.

Zwtl.: Ausblick

Der positive Trend im Premium-Wohnsegment setzt sich im Jahr 2026
fort. UBM wird dementsprechend die Umsetzung ihres Premium- Segments
mit starkem Fokus auf Holz-Hybrid und erneuerbarer Energie ungebremst
fortsetzen. Gleichzeitig steht alles unter der unveränderten
Prämisse, dass mit den vorhandenen Finanzmitteln weiterhin
diszipliniert umgegangen wird. Verkäufe von Bestandsobjekten und
nicht-strategischen Assets stehen im Fokus der kommenden Quartale, um
so Cash für Bezahlbares Wohnen freizusetzen.

Zwtl.: Die Ertrags- und Finanzkennzahlen im Detail

Im Q1 erwirtschaftete die UBM eine Gesamtleistung von Ꞓ 95,3
Mio., was eine Steigerung im Vergleich zum Vorjahresquartal um 62,6%
bedeutet. Das Ergebnis vor Steuern (EBT) verbesserte sich auf Ꞓ 0,3
Mio. erheblich gegenüber dem Vorjahresverlust von Ꞓ -6,3 Mio. Noch
deutlicher fiel die Steigerung beim Ergebnis nach Steuern aus, das
von Ꞓ -6,6 Mio. ebenfalls ins Plus auf Ꞓ0,3 Mio. drehte. Eigenkapital
(Steigerung um 7,6% auf Ꞓ 376,9 Mio.), Nettoverschuldung (Reduktion
um 8,3% auf Ꞓ 483,6 Mio.) und Liquide Mittel (Steigerung um 43,1% auf
Ꞓ 168,4 Mio.) verzeichnen ebenso deutliche Verbesserungen im
Vergleich zum Vorjahr.

Zwtl.: Kennzahlen Q1 2026 UBM Development AG im Anhang

UBM Development ist einer der führenden Entwickler von Holzbau-
Projekten in Europa. Der strategische Fokus liegt im Premium-Segment
auf Metropolen wie Wien, München, Frankfurt oder Prag. Darüber hinaus
tritt UBM als Pionier im Bereich Bezahlbares Wohnen in Städten mit
Bedarf, auch außerhalb von Metropolen, auf. Mit über 150 Jahren
Erfahrung bietet UBM von der Planung bis zur Vermarktung alle
Development-Leistungen aus einer Hand an. Die Aktien sind im Prime
Market der Wiener Börse gelistet, dem Segment mit den höchsten
Transparenzanforderungen.