Trails, Sonne und Höchstleistungen: Gelungene Premiere des The North Face Großglockner Ultra-Trails 2026

Zell am See-Kaprun (OTS) – Große Emotionen, kompromisslose Trails und
unvergessliche
Siegesmomente rund um den Großglockner: Von 23. bis 26. Juli 2026
wurde Zell am See-Kaprun beim The North Face Großglockner Ultra-Trail
vier Tage lang zum Zentrum der internationalen Trailrunning-
Community. Auf fünf Distanzen zwischen 16 und 110 Kilometern – alle
mit dem Ziel im Zentrum von Kaprun – ging es durch hochalpines
Gelände, über technische Passagen und vorbei an Gletschern und
Gipfeln – getragen von Ausdauer, Leidenschaft und dem Ziel, auf den
Trails über die eigenen Grenzen hinauszugehen. Bei den zwei
Kinderbewerben waren die Läuferinnen und Läufer der Zukunft am Start.
Starke Siegerinnen und Sieger standen auf allen Distanzen im
Mittelpunkt, wobei sich Robert Berger aus Österreich und Miranda
Krekovic aus Kroatien zu den Champions auf der Königsdistanz, dem
GGUT über 110 Kilometer und 6.500 Höhenmeter, krönten.

Mit der Ausgabe 2026 feierte der Großglockner Ultra-Trail seine
Premiere unter dem neuen Veranstalter Zell am See-Kaprun. Gemeinsam
mit dem VSF (Verein zur Schaffung spezieller Freizeiteinrichtungen in
Kaprun), Co-Veranstalter SALTY Trailrunning und dem neuen
Hauptsponsor The North Face wurde ein starkes neues Kapitel für das
traditionsreiche Trailrunning-Event aufgeschlagen. Der Zuspruch war
groß: Nach rund 1.500 Teilnehmerinnen und Teilnehmern im Vorjahr gab
es heuer mehr als 2.400 Anmeldungen aus 50 Nationen. Beste
Wetterbedingungen sorgten dabei für ideale Voraussetzungen auf den
hochalpinen Trails rund um den Großglockner.

Zwtl.: Sportliche Höchstleistungen rund um den Grossglockner

Beim Weißsee Gletscherwelt Trail (GWT) über 37 Kilometer und
1.500 Höhenmeter setzte Josef Bodner aus Kartitsch das erste
sportliche Ausrufezeichen. Er bewältigte die anspruchsvolle Strecke
in der neuen Rekordzeit von 3:15:10,9 Stunden. Bei den Frauen
triumphierte die Südtirolerin Greta Haselrieder aus Bruneck in
3:50:25,0 Stunden – und das gleich bei ihrem ersten Trailbewerb
überhaupt.
Für eine außergewöhnliche Stimmung sorgte vor allem der nächtliche
Start des Großglockner Ultra-Trails (GGUT) am Samstagabend am
Salzburger Platz in Kaprun: Erstmals führte die Strecke durch die
spektakulär beleuchtete Sigmund Thun Klamm. Zahlreiche Supporter
begleiteten die Läufer auf den ersten Metern und verwandelten den
Auftakt in ein eindrucksvolles Erlebnis. Danach wartete die
hochalpine Runde über 110 km und 6.500 Höhenmeter – vorbei an 14
Gletschern, umgeben von rund 300 Dreitausendern und stets im Zeichen
des 3.798 Meter hohen Großglockners.
Eine besondere Geschichte schrieb Robert Berger in dieser
Königsdisziplin. Für den 1986 geborenen Athleten aus Kirchberg bei
Mattighofen war es das erste Rennen über eine derart lange Distanz.
Sein ursprüngliches Ziel sei lediglich gewesen, das Rennen
erfolgreich zu beenden. Am Ende erreichte Berger das Ziel nach
14:22:42,0 Stunden als Sieger – mit mehr als 33 Minuten Vorsprung auf
den Zweitplatzierten. Die letzten Läufer waren um knapp vor 02:30 Uhr
am Sonntagfrüh im Ziel.
Eine herausragende Leistung zeigte auch The-North-Face-Athletin Ida-
Sophie Hegemann beim Osttirol Trail (OTT) über 84 Kilometer und 5.000
Höhenmeter. Sie sicherte sich nicht nur souverän den Sieg mit fast
zweieinhalb Stunden Vorsprung in der Frauenwertung, sondern erzielte
zugleich die drittschnellste Zeit des gesamten Teilnehmerfeldes.
Sowohl beim Osttirol Trail als auch beim Großglockner Trail (GGT)
setzt Zell am See-Kaprun auf die bewährte Partnerschaft mit Osttirol,
die wesentlich zum Erfolg und zur besonderen Strahlkraft beider
Bewerbe beiträgt.
Erfolgreich zurückgemeldet hat sich der Kaprun Scenic Trail (KST):
Nach zweijähriger Pause stand der Bewerb über 16 Kilometer und 1.000
Höhenmeter wieder auf dem Programm und war restlos ausverkauft. Die
abwechslungsreiche und landschaftlich reizvolle Strecke rund um
Kaprun erhielt von den Teilnehmern viel Lob.
Auch der Trailrunning-Nachwuchs war mit großer Begeisterung dabei:
119 Kinder gingen bei den Kids-Bewerben an den Start. Beim Mini GGUT
sponsored by Osttirol, der in Kals stattfand, waren 51 Kinder mit
dabei. Sämtliche Einnahmen des Kids Trail Kaprun wurden an den Verein
Kinderwünsche Pinzgau gespendet. Die regionale Initiative erfüllt in
Not geratenen Kindern im Pinzgau Wünsche – nicht nur zu Weihnachten,
sondern das ganze Jahr über.

Zwtl.: Abwechslungsreiches Rahmenprogramm

Auch abseits der Trails wurde den Besucherinnen und Besuchern
einiges geboten. Bereits am Donnerstag, dem 23. Juli, öffnete die
GGUT Expo ab 14 Uhr ihre Tore und bildete gemeinsam mit weiteren Side
-Events einen lebendigen Treffpunkt für die internationale
Trailrunning-Community. Ein stimmungsvoller Abschluss des
Rennsamstags war das Live-Konzert der bayerischen Gruppe Dis M: Ab
21:00 Uhr spielte die Band bei freiem Eintritt auf dem Salzburger
Platz in Kaprun.

Lisa Loferer, CEO Zell am See-Kaprun Tourismus: „Für Zell am See-
Kaprun war diese 11. Ausgabe des GGUT eine ganz besondere Premiere,
denn erstmals durften wir The North Face Großglockner Ultra-Trail
gemeinsam mit dem VSF und unseren Partnern, vor allem den Gemeinden
Bruck, Fusch und Kals am Großglockner, durchführen. Dass dabei knapp
2.000 Teilnehmer an den Start gegangen sind, erfüllt uns mit großer
Freude und zeigt die besondere Anziehungskraft dieses Events. Mein
großer Dank gilt dem gesamten Organisationsteam, allen Volunteers
sowie den Rettungskräften. Ihr Einsatz war schlicht herausragend: mit
unermüdlicher Energie, höchster Professionalität und beeindruckendem
Zusammenhalt haben sie diese Veranstaltung möglich gemacht. Ebenso
gratuliere ich allen Athleten zu ihren außergewöhnlichen Leistungen.
Wer sich diesen Strecken stellt, verdient größten Respekt –
unabhängig von Distanz, Platzierung oder Zielzeit.“

Johannes Überbacher, The North Face Brand Marketing Manager DACH:
“Die Leistungen aller Läufer waren beeindruckend. Auf den Strecken
wurde fair, respektvoll und auf höchstem sportlichem Niveau
miteinander umgegangen. Dazu kam eine großartige Stimmung entlang der
gesamten Veranstaltung. Wir hatten von Beginn an ein sehr gutes
Gefühl bei dieser Partnerschaft – und dieses hat sich voll und ganz
bestätigt. Umso mehr freuen wir uns bereits jetzt auf das nächste
Jahr.“

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