Tourismus-Staatssekretärin Zehetner: Neue Trinkgeldregelung bringt Rechtssicherheit und stärkt den Tourismusstandort Österreich

Wien (OTS) – „Die Unsicherheit rund ums Trinkgeld hat ein Ende. Mit
der neuen
Pauschalregelung schaffen wir Rechtssicherheit für Beschäftigte
ebenso wie für Betriebe“, erklärte Tourismus-Staatssekretärin
Elisabeth Zehetner anlässlich des heutigen Beschlusses im
Nationalrat. Die Reform bringt eine klare, unbürokratische Lösung für
ein Thema, das die Branche seit Jahren beschäftigt. „Die neue
Regelung ist ein wichtiger Schritt hin zu fairen und verlässlichen
Rahmenbedingungen im Tourismus. Wir schaffen Planungssicherheit,
verhindern Nachzahlungen für Betriebe und sorgen für eine einfache,
praxistaugliche Handhabung. Damit stärken wir den Tourismusstandort
Österreich und das Vertrauen jener, die in dieser Branche tagtäglich
Großartiges leisten“, so Zehetner.

Zwtl.: Schluss mit Unsicherheit, volle Planungssicherheit für
Betriebe

Ein zentrales Ziel der neuen Regelung war es, die bisherige
Unsicherheit und das Risiko unvorhersehbarer Nachzahlungen zu
beenden. „Künftig gilt: Die festgelegten Pauschalen sind echte
Maximalbeträge. Nur wenn tatsächlich weniger Trinkgeld anfällt, kann
individuell abgerechnet werden. Eine rückwirkende Aufrollung entfällt
und damit auch das Damoklesschwert der Nachzahlung. Das bringt
Klarheit und Verlässlichkeit für alle Seiten“, betonte Zehetner.

Zwtl.: Faire Pauschalen, Entlastung und Abgabenfreiheit

Die neue bundesweit einheitliche Regelung mit pauschalierten
Obergrenzen für die Beitragsbemessung für die Sozialversicherung
schafft einen fairen Ausgleich zwischen sozialer Absicherung und
bürokratischer Entlastung. Dabei handelt es sich um Obergrenzen: Wer
regelmäßig weniger Trinkgeld bekommt, muss die Pauschale nicht in
Anspruch nehmen. Die Pauschalbeträge im Hotel- und Gastgewerbe
betragen:

Mit Inkasso: 65 Euro (2026), 85 Euro (2027), 100 Euro (2028)

Ohne Inkasso: 45 Euro (2026/2027), 50 Euro (2028)

„Wir stellen damit sicher, dass Trinkgelder weiterhin steuerfrei
und nach der Pauschale auch abgabenfrei bleiben, gleichzeitig aber
klare und nachvollziehbare Rahmenbedingungen gelten. Damit bringen
wir Ordnung in ein System, das bisher oft für Unsicherheit gesorgt
hat“, erklärte Zehetner.

Zwtl.: Stärkung des Tourismusstandorts Österreich

Mit dem heutigen Beschluss werde nicht nur ein bürokratisches
Dauerthema gelöst, sondern ein wichtiges Signal für die Branche
gesetzt. „Wer im Tourismus arbeitet, braucht faire Regeln und wer
einen Betrieb führt, braucht Verlässlichkeit. Diese neue
Pauschalregelung schafft beides“, so Zehetner. „Wir stärken damit die
Beschäftigten, entlasten die Betriebe und sichern die
Wettbewerbsfähigkeit einer Branche, die hunderttausende Arbeitsplätze
sichert und in allen Regionen unseres Landes Wertschöpfung schafft.“