„Tod im Pazifik“ – „Universum History“ zeichnet „Die letzte Fahrt der USS Indianapolis“ nach

Wien (OTS) – Die USS Indianapolis war jenes Navy-Schiff, das
Bestandteile der
Atombombe für Hiroshima in geheimer Mission transportiert hat. Wenige
Tage nach dieser Fahrt im Juli 1945 wird das Kriegsschiff von einem
japanischen U-Boot torpediert und versenkt. Von knapp 1.200
Besatzungsmitgliedern können sich zwar 900 retten. Doch die
Schiffbrüchigen sind danach einem harten Überlebenskampf
ausgeliefert. Die „Universum History“-Dokumentation „Tod im Pazifik –
Die letzte Fahrt der USS Indianapolis“ von Kirk Wolfinger (ORF-
Bearbeitung Alexander Hecht) zeichnet am Freitag, dem 26. September
2025, um 22.35 Uhr in ORF 2 und auf ORF ON nicht nur das Schicksal
der Überlebenden nach, sondern zeigt auch die spannende Suche nach
dem Wrack am Grund des Pazifiks.

Die USS Indianapolis war ein Star der US-Marine. Jahrzehntelang ist
sie an wichtigen Missionen beteiligt – von Kampfeinsätzen bis zu
geheimen Missionen. Eine diese Missionen führt den Kreuzer im Juli
1945 von der US-Westküste nach Tinian, einer Insel der Nördlichen
Marianen. An Bord: Bestandteile der Atombombe, die nur wenig später
über Hiroshima abgeworfen wird. Nicht einmal Kapitän Charles B. McVay
III ist sich im Klaren darüber, was sein Schiff transportiert.

Nach dieser Mission wartet ein neuer Auftrag: Die USS Indianapolis
soll sich in philippinische Gewässer begeben. Auf dem Weg dorthin
erhält sie keinerlei Geleitschutz, obwohl in dem Gebiet japanische U-
Boote operieren. Am 30. Juli 1945 sinkt das Schiff nach japanischen
Torpedo-Treffern innerhalb weniger Minuten. Hunderte Seemänner
sterben beim Untergang der USS Indianapolis, Hunderte weitere treiben
tagelang im Pazifik. Nicht nur Hitze, Hunger und Durst setzen ihnen
zu, sie werden auch von Haischwärmen umkreist und attackiert. Nur
wenige Überlebende werden nach vier qualvollen Tagen im Wasser durch
Zufall gerettet.

Nach Kriegsende wird Kapitän McVay der Prozess gemacht, er wird von
einem Kriegsgericht verurteilt, 1968 nimmt sich McVay das Leben. Die
Überlebenden der USS Indianapolis sind empört, sprechen von einem
eklatanten Fehlurteil. Nach jahrzehntelanger Überzeugungsarbeit
gelingt es ihnen, „ihren“ Kapitän offiziell zu rehabilitieren. Das
Wrack der USS Indianapolis bleibt verschollen, erst 2017 spürt es die
Crew des Forschungsschiffes „Petrel“ auf.

Überlebende, Marine-Experten und Historiker erzählen in der
„Universum History“ Dokumentation vom ungewöhnlichen Schicksal der
USS Indianapolis und ihrer Crew. Spielszenen führen die dramatischen
Stunden und Tage rund um den Untergang des Schiffes vor Augen und die
Kameras fangen auch den Moment ein, in dem die USS Indianapolis nach
jahrzehntelanger Suche am Grund des Pazifiks gefunden wird.