Tiller/FCG younion Wien: Was ist mit Klima, Frau Sima?

Wien (OTS) – Während die nächste Hitzewelle über Wien rollt, sind die
klimatischen
Bedingungen in vielen Wiener Öffis noch immer unerträglich. „Wir
schreiben das 21. Jahrhundert, und sowohl für unsere Fahrerinnen und
Fahrer wie auch die Passagiere sind noch immer nicht alle
Fahrerkabinen und Fahrgasträume ausreichend gekühlt“, kritisierte der
Vorsitzende der FCG -younion Wien Markus Tiller heute. An die Adresse
der zuständigen Stadträtin stellt er die rhetorische Frage: „Was ist
mit Klima, Ulli Sima?“

Die Stadt Wien verspricht seit langem „coole Zonen“ gegen die
zunehmende Hitze, nützt aber die logische Variante der „rollenden
coolen Zone namens Öffi“ nicht vollständig aus. Stattdessen sitzen
klimatisch vulnerable ältere Menschen, Hunde mit ihren Besitzern und
Mütter mit schwitzenden Kindern ungeschützt in teils tropischen
Temperaturen. „In Schulklassen gäbe es bei solchen Hitzespitzen schon
längst schulfrei, aber in den Öffis ist das der Stadt Wien und ihrer
Mobilitätsstadträtin offensichtlich egal“, so Tiller weiter.

Er fordert einen Stufenplan zur vollständigen Umrüstung aller
Bahnen und Busse in Wien bis kommenden Sommer. Das „Sima-Lotto“, ob
man nun Glück oder Pech mit klimatisierten oder nichtklimatisierten
Öffis hat, muss endlich ein Ende haben: „Der Klimawandel wird nicht
weggehen, daher brauchen wir zumindest bis zur nächsten Sommerhitze
vollständige Kühlung für unsere Mitarbeiter und alle Passagiere“,
fordert Tiller.

Dass im Jahr 2026 noch immer nicht alle Fahrerkabinen in allen U-
und Straßenbahnen gekühlt sind ist nicht nur schwer verständlich,
sondern gefährdet letztendlich auch die Verkehrssicherheit. „Unsere
Fahrerinnen und Fahrer haben sich die besten Arbeitsbedingungen mit
einem ordentlich temperierten Arbeitsplatz verdient, damit sie die
vielen Passagiere auch gut konzentriert befördern können und sich
nicht dauernd den Schweiß von der Stirn wischen müssen“, appellierte
der Vorsitzende der FCG -younion Wien.

„Wir empfehlen der zuständigen Stadträtin, insbesondere während
der Hitzewellen selbst nur mehr mit den Öffis zu verkehren und sich
damit ein durchgehendes Bild von den teils unzumutbaren Zuständen
machen zu können“, so Tiller abschließend.