„Thema“: Femizide – Überlebende von Mordversuchen berichten

Wien (OTS) – Christoph Feurstein präsentiert „Thema“ am Montag, dem
19. Jänner
2026, um 21.10 Uhr in ORF 2 und auf ORF ON mit folgenden Beiträgen:

Femizide – Überlebende von Mordversuchen berichten

„Ich habe geglaubt, ich bin stark, wenn ich das wegstecke, dass er
mir eine Ohrfeige gibt“, sagt die Wienerin Hanife Ada, Überlebende
eines Femizidversuches. Sie hat die Gewaltbeziehung hinter sich
gelassen und hilft Frauen, die den Absprung allein nicht schaffen.
Seit Jahresbeginn wurden in Österreich bereits zwei Frauen von ihren
Partnern getötet. Ein Elitepolizist soll in der Steiermark eine Frau,
die er über eine Dating-Plattform kennengelernt hat, erdrosselt
haben. Auf die gleiche Art soll ein Niederösterreicher seine
Lebensgefährtin ermordet und in einem Erdkeller abgelegt haben.
Schwangerschaft oder Trennung führen für Frauen in Gewaltbeziehungen
zu den gefährlichsten Situationen. Pia Bichara und Andrea Poschmaier
berichten.

Brandkatastrophe in der Schweiz – Wie sicher sind unsere Lokale?

40 Todesopfer, großteils Jugendliche, 116 Verletzte. Auch mehr als
zwei Wochen nach dem Brand in einem Kellerlokal in Crans-Montana
schockieren diese Zahlen. Vor zwei Jahren hat es ebenfalls zu
Silvester in der Grazer Stern-Bar gebrannt. Eine Frau ist dabei ums
Leben gekommen. „Wir hatten Glück, aber dann sieht man im
Rettungswagen einen Mann, der um sein Leben kämpft“, sagten Silvia
und Thomas Weinhandl damals im „Thema“-Interview. Wie sehen die
Brandschutzbestimmungen in Österreich aus? Und wie kann
Verbrennungsopfern medizinisch geholfen werden? Eva Kordesch und
Oliver Rubenthaler berichten.

Obdachlos bei Minusgraden

„Wenn ich am Abend einschlafe, habe ich Angst, nicht mehr
aufzuwachen“, sagt Gerald Kampelmüller. Er schläft in einer
Garageneinfahrt in Linz. Eine Isomatte und ein Schlafsack, die er von
der Obdachlosen-Hilfsaktion bekommen hat, sollen ihn bei bis zu minus
14 Grad vor der Kälte schützen. In Wien sind diese Woche zwei
obdachlose Männer erfroren. Die Caritas will solch tragische
Ereignisse verhindern und stattet Menschen, denen es nicht möglich
ist, in eine Notunterkunft mitzukommen, mit dem Nötigsten aus. Wie
übersteht man eiskalte Nächte auf der Straße? Savanka Schwarz mit
einem Lokalaugenschein aus Linz und Wien.

Exklusives Österreich: Der lange Weg zur Staatsbürgerschaft

Der gebürtige Iraner Amir Ibrahimzade wartet immer noch auf die
österreichische Staatsbürgerschaft, obwohl der 23-Jährige hier lebt,
seit er zwei Jahre alt ist: „Ich fühle mich als Österreicher, ich
akzeptiere Österreich, aber irgendwie werde ich von Österreich nicht
akzeptiert.“ „Ich fühle mich wie ein Alien im eigenen Heimatland,
wenn ich von Behörden als Ausländerin behandelt werde“, sagt
Veronique Homann. Sie ist im Burgenland geboren und in Bregenz in die
Schule gegangen. Als uneheliches Kind eines österreichischen Vaters
und einer deutschen Mutter hat sie die österreichische
Staatsbürgerschaft nie bekommen. Tara Giahi hat Menschen auf dem
langen Weg zur Staatsbürgerschaft begleitet.