Wien (OTS) – Von Schauspiel und Musiktheater über Performance, Zirkus
und Poetry
Slam bis hin zu experimenteller Musik: Die Theatersaison 2025 I 2026
im Theater am Werk wird multimedial, vielfältig und überraschend!
Zwtl.: Saisonauftakt mit Programmpräsentation
Um erste Einblicke in das Programm der kommenden Spielzeit zu
geben, lud das Theater am Werk am 16. September 2025 zum großen
Saisonauftakt in den Standort am Petersplatz, der über die
Sommermonate umfassend modernisiert wurde. Esther Holland-Merten,
künstlerische Geschäftsführung des Theater am Werk, über die kommende
Spielzeit: „Was das Theater am Werk ausmacht, ist die Vielfalt: der
Themen, der künstlerischen Handschriften und des Publikums. Das
Theater am Werk ist ein Ort für die Erzählungen dieser Stadt – offen
und lebendig. Wir glauben daran, dass wir mit Kunst neue Perspektiven
eröffnen. Und dafür braucht es Freund*innen: Menschen, die zuhören,
mitdenken, sich von uns überraschen lassen.“
Alexandra Jachim, kaufmännische Geschäftsführung berichtete über
organisationsbezogene Agenden und die umfassenden Umbau- und
Modernisierungsarbeiten an beiden Standorten. „Wir sind stolz darauf,
mit diesen Maßnahmen nicht nur unsere Betriebskosten zu senken,
sondern auch einen wertvollen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten,“ so
Jachim und Holland-Merten. „Es ist uns ein großes Anliegen, unsere
Energieeffizienz zu steigern und die Umweltbelastung zu minimieren.
Mit der neuen Technik setzen wir ein starkes Zeichen für
Nachhaltigkeit.“
Zwtl.: Auftakt mit Eigenproduktion „ Blutbrot “
Gleich zu Beginn der Spielzeit wartet das Theater am Werk mit
einer Eigenproduktion auf: Der mit dem Kleist-Förderpreis für neue
Dramatik ausgezeichnete und für den Österreichischen Buchpreis in der
Kategorie Debüt nominierte Text „ Blutbrot “ von Miriam Unterthiner
feiert in einer Inszenierung von Tomas Schweigen österreichische
Erstaufführung im Kabelwerk.
Der Text rückt ein bislang wenig aufgearbeitetes Kapitel der
Südtiroler Nachkriegsgeschichte ins gesellschaftliche Bewusstsein:
nach dem Ende des zweiten Weltkriegs leisteten Südtiroler*innen
Fluchthilfe für Verbrecher des Nationalsozialismus wie Adolf Eichmann
und Josef Mengele, indem sie ihnen die Überquerung des Brennerpasses
nach Italien ermöglichten. Die Premiere findet am 10. Oktober 2025 im
Kabelwerk statt.
Weitere Informationen unter www.theater-am-werk.at .