Wien (OTS) – SWV Präsident Mag. Bernd Hinteregger nimmt Stellung zum
Vorschlag der
interimistischen Präsidentin der WKÖ: „Die Aussetzung der
Entschädigungserhöhungen ist ein notwendiges Signal – aber sie kann
nur ein erster Schritt sein. Jetzt beginnt die eigentliche
Reformarbeit. Die Wirtschaftskammer steht vor der Aufgabe, verlorenes
Vertrauen wieder aufzubauen und ihre Strukturen endlich an die
Realität der Betriebe anzupassen.
Für uns ist klar: Wir brauchen die größte und umfassendste WK-
Reform seit Jahrzehnten. Dazu gehören eine Deckelung der
Kammerumlagen – 49 Euro für Gründerinnen und Gründer, 99 Euro
dauerhaft für EPU und kleine Betriebe –, eine 48-Stunden-
Servicegarantie für alle Mitglieder, kostenlose steuerrechtliche
Erstberatung bis 200.000 Euro Umsatz, ein Härtefallfonds für
erkrankte Selbstständige sowie der Abbau von Doppelgleisigkeiten
durch eine moderne Strukturreform.
Am 27. November findet das Wirtschaftsparlament der
Wirtschaftskammer Österreich statt. Hier müssen Pflöcke eingeschlagen
werden.“