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Studienbeginn für 30.000 Studierende in Niederösterreich

St. Pölten (OTS) – „Das neue Studienjahr beginnt mit neuen
Studienangeboten und einem
deutlichen Plus an Studentinnen und Studenten. Über 30.000
Studierende können mittlerweile in Niederösterreich studieren und an
Innovationen und Lösungen für die Zukunft forschen. Es soll weiter in
moderne Studienangebote in allen Regionen investiert werden, denn das
ist ein Baustein, um unser Land an die Spitze zu bringen,“ gibt der
für die Wissenschaft zuständige LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf
bekannt.

Insgesamt starten über 30.300 Studierende an den tertiären
Bildungseinrichtungen des Landes in das Wintersemester. Allein an den
Fachhochschulen beginnen über 5.000 Studierende in diesem Semester
ihre Ausbildung. Damit bleibt Niederösterreich einer der
dynamischsten Hochschulstandorte Österreichs.

Die Fachhochschulen bleiben der größte Hochschulsektor im Land:
Rund 14.000 Studentinnen und Studenten sind an den Fachhochschulen
eingeschrieben. Besonders stark sind die Bereiche Wirtschaft,
Gesundheit, Sozialwissenschaften, Informatik und Technik. Die
Privatuniversitäten, die Karl Landsteiner Privatuniversität, die
Bertha von Suttner Privatuniversität, die New Design University und
die Danube Private University, betreuen gemeinsam über 4.100 aktiv
Studierende. An der Universität für Weiterbildung Krems sind es über
6.700 Studierende. Der Rest verteilt sich auf pädagogische und
theologische Hochschulen sowie das ISTA in Klosterneuburg.

Die Geschäftsführerin der IMC Krems und Präsidentin der
Fachhochschulkonferenz Ulrike Prommer betont die Bedeutung von
Hochschulen für die Innovationskraft von Regionen: „Starke
Hochschulen bedeuten starke Regionen. Sie bringen Talente nach
Niederösterreich, qualifizieren dringend benötigte Fachkräfte und
sorgen dafür, dass Wissen und Forschung unmittelbar in Wirtschaft und
Gesellschaft wirken. Damit leisten sie einen entscheidenden Beitrag
zur Innovationskraft und Zukunftsfähigkeit unseres Landes.
Entscheidend ist, ihnen auch künftig die Rahmenbedingungen zu geben,
um sich weiterzuentwickeln und international erfolgreich zu sein“.

Zum Studienjahr 2026/27 beginnen auch mehrere neue Studiengänge,
die Niederösterreichs Profil als innovativen und international
vernetzten Hochschulstandort weiter schärfen: Der europäische Joint
Master „Applied XR: Gamified Reality Applications for Real-world
Challenges and Experiences (GRACE)“, der federführend von der USTP
St. Pölten angeboten wird, startet erstmals im Studienjahr 2026/27.
Das Curriculum ist darauf ausgelegt, die Studierenden mit
fortgeschrittenen Fähigkeiten in Augmented, Virtual und Mixed Reality
sowie Gamification auszustatten. Im Zentrum stehen die
Anwendungsgebiete wie Gesundheit, Industrie und Design. Ebenfalls neu
an der USTP ist der europäische Joint Master „Digital Health: Citizen
-Centered Digital Health and Social Care“ mit 24 Studienplätzen.
Studierende erwerben beispielsweise das Know-how, um innovative
digitale Gesundheits- und Soziallösungen zu entwickeln. „Dass wir
diese Programme von St. Pölten aus gemeinsam mit unseren europäischen
Partnern entwickeln und koordinieren können, zeigt die Stärke unserer
European University Allianz E³UDRES². Sie eröffnen unseren
Studierenden neue Perspektiven, erweitern ihren Horizont über Länder-
und Fachgrenzen hinweg und geben ihnen das Wissen und die Erfahrungen
mit, um selbst Zukunft zu gestalten,“ so die beiden Geschäftsführer
der USTP, Johann Haag und Hannes Raffaseder.

An der Universität für Weiterbildung Krems startet erstmalig das
neue ordentliche Masterstudium „Psychotherapie“. „Das neue Studium
unterstreicht die zunehmende gesellschaftliche Bedeutung für das
Thema mentale Gesundheit. An der Universität für Weiterbildung Krems
werden 80 Studierende ihr Studium beginnen und somit ist Krems der
Studienstandort mit den meisten Studienplätzen für das Studium in
ganz Österreich“, so die Rektorin der Universität für Weiterbildung
Krems Viktoria Weber.

An der Karl Landsteiner Privatuniversität starten im
Wintersemester 2026/27 die nächsten 135 Medizinstudierenden. Sie
werden künftig die Gesundheit der Zukunft aktiv mitgestalten und
einen wertvollen Beitrag zur Gesundheitsversorgung der Menschen in
Niederösterreich leisten. „Mit unserem 1:3-Unterricht in der
klinischen Lehre bieten wir unseren Medizinstudierenden ein
europaweit einzigartiges Lernsetting“, betont Rektorin Andrea
Olschewski. „Im Masterstudium Humanmedizin unterrichtet eine
Klinikerin bzw. ein Kliniker drei Studierende. Dieses
Betreuungsverhältnis ermöglicht eine besonders intensive, praxisnahe
Ausbildung und einen persönlichen Austausch auf höchstem Niveau.“

Weitere Informationen: Büro LH-Stv. Pernkopf, Pressesprecher
Jürgen Maier, Telefon: 02742/9005-12704, Mobil: 0676/81215283, E-
Mail: [email protected]