Studie zu Device-as-a-Service: 89 Prozent ROI und deutliche Entlastung für IT-Teams (FOTO)

Weingarten (OTS) – Weingarten (ots)

– DaaS-Modelle erzielen einen Kapitalwert von 16,2 Millionen Euro
innerhalb von drei Jahren

– Größter Hebel: Einsparungen bei Hardwarebeschaffung und Logistik

– Schnellere Gerätebereitstellung steigert Produktivität der
Mitarbeitenden

Der Einsatz von Device-as-a-Service-Modellen für IT (DaaS) bringt
Unternehmen messbare wirtschaftliche Vorteile und operative
Entlastungen. Das geht aus einer aktuellen Total Economic Impact(TM)-
Studie von Forrester Consulting hervor. Sie wurde im Auftrag von
devicenow, einem Tochterunternehmen der CHG-MERIDIAN-Gruppe,
durchgeführt. Laut Studie erzielt eine modellierte internationale
Organisation mit 30.000 Mitarbeitenden über einen Zeitraum von drei
Jahren einen Return on Investment (ROI) von 89 Prozent sowie einen
Kapitalwert (Net Present Value, NPV) von 16,2 Millionen Euro, wenn
sie den klassischen Kauf von Endgeräten durch ein DaaS-Modell
ersetzt.

Grundlage der Analyse sind Interviews mit ausgewählten IT-
Entscheiderinnen und -Entscheidern namhafter Unternehmen aus den
Branchen Gesundheitswesen, Unternehmensdienstleistungen sowie
Industrie und Fertigung. Forrester fasste die Ergebnisse zu einer
globalen Vergleichsorganisation mit rund 30.000 Mitarbeitenden
zusammen und untersuchte die finanziellen und operativen Effekte
eines Wechsels vom klassischen IT-Gerätekauf zu einem DaaS-Modell.

27,1 Millionen Euro Einsparpotenzial bei Hardware und Logistik

Den größten wirtschaftlichen Effekt weist die Studie entsprechend
in der Hardwarebeschaffung und der zugehörigen Logistik aus. Die
Befragungen zeigen, dass für Unternehmen pro Gerät durchschnittlich
rund 1.000 Euro an direkten Anschaffungskosten anfallen. Hinzu kommen
– je nach Einsatzort – weitere Kosten für Versand und internationale
Transfers, die laut Studie bei etwa 120 bis 500 Euro pro Gerät
liegen.

Durch den Wechsel vom klassischen Gerätekauf – bei dem
Unternehmen Endgeräte als Investition erwerben und selbst beschaffen,
verwalten und austauschen – zu einem Enterprise-DaaS-Modell, bei dem
Hardware und Services in einer nutzungsbasierten monatlichen Gebühr
gebündelt sind, ergeben sich laut Forrester Einsparungen von 27,1
Millionen Euro über drei Jahre. Gleichzeitig werden IT-Budgets
planbarer und Ausgabenspitzen vermieden.

Auch im laufenden IT-Betrieb zeigt sich ein deutlicher
Entlastungseffekt. In der Analyse wird deutlich, dass IT-Teams beim
klassischen Gerätekauf pro Endgerät durchschnittlich rund 4,5 Stunden
für Bereitstellung und Staging sowie weitere zwei Stunden für
Rücknahme und End-of-Life-Prozesse aufwenden müssen.

Im Device-as-a-Service-Modell werden diese Aufgaben ebenso wie
hardwarebezogene Supportfälle vom Anbieter übernommen. Insgesamt
ergibt sich daraus laut Forrester eine Zeitersparnis von rund 6,5
Stunden pro Gerät, was sich über drei Jahre hinweg auf IT-
Zeitersparnisse von 4,6 Millionen Euro summiert.

Produktivitätsgewinne durch 75 Prozent kürzere
Geräteausfallzeiten

Neben den direkten Kosteneffekten weist die Studie auch
Produktivitätsvorteile aus. In der Modellrechnung wird angenommen,
dass jährlich rund 5 Prozent der Geräte ungeplant ersetzt werden
müssen – etwa durch Defekte, Verlust oder Diebstahl. Während die
durchschnittliche Bereitstellungszeit für Ersatzgeräte im klassischen
Beschaffungsmodell bei rund acht Tagen liegt, verkürzt sie sich im
von Forrester analysierten Enterprise-DaaS-Modell von devicenow auf
etwa zwei Tage. Durch diese deutlich schnellere Geräteverfügbarkeit
reduziert sich die Ausfallzeit der Mitarbeitenden laut Forrester um
rund 75 Prozent.

Die dadurch zurückgewonnene Arbeitszeit entspricht laut Forrester
einem Produktivitätsgewinn von 2,7 Millionen Euro innerhalb von drei
Jahren.

Darüber hinaus berichten die befragten Unternehmen von einer
verbesserten Nutzererfahrung sowie von zusätzlichen Freiräumen für IT
-Teams, sich stärker auf strategische Aufgaben zu konzentrieren.

In Summe ergibt sich daraus laut Studie ein Return on Investment
von 89 Prozent sowie ein risikoadjustierter Kapitalwert von 16,2
Millionen Euro über drei Jahre für die modellierte
Vergleichsorganisation. Der Wechsel vom klassischen Gerätekauf zu
einem DaaS-Modell führt demnach nicht nur zu operativen Entlastungen,
sondern auch zu einer deutlichen wirtschaftlichen Verbesserung der IT
-Kostenstruktur.

„Die Ergebnisse der Forrester-Studie verdeutlichen endlich
belegbar, dass Device-as-a-Service weit über ein alternatives
Beschaffungsmodell hinausgeht. Unternehmen können operative
Komplexität massiv reduzieren, Kosten besser steuern und ihre IT-
Organisation strategisch und nachhaltig entlasten“, sagt Christin
Wehrstedt, Vice President Global Expansion / Strategic Partnerships &
Procurement bei devicenow.

Studienhintergrund

Die Total Economic Impact(TM)-Studie wurde von Forrester
Consulting im Auftrag von devicenow durchgeführt. Forrester
analysierte Nutzen, Kosten und Risiken von Enterprise-Device-as-a-
Service auf Basis von Kundeninterviews und modellierte daraus eine
globale Vergleichsorganisation mit rund 30.000 Mitarbeitenden . Dabei
wurde angenommen, dass das Unternehmen seine Endgeräte über einen
Zeitraum von drei Jahren schrittweise auf ein DaaS-Modell umstellt –
jährlich werden rund 10.000 Geräte in das Modell überführt . Die
Ergebnisse sind risikoadjustiert und stellen potenzielle Effekte dar,
die je nach Unternehmensgröße, Branche und Implementierung variieren
können.

Über devicenow

devicenow bietet eine globale Device-as-a-Service-Lösung für
Arbeitsplatz-Hardware mit vollständig integriertem Lifecycle-Support.
Über weltweit einheitliche Prozesse übernimmt devicenow die
Beschaffung, Bereitstellung, den Betrieb sowie das End-of-Life-
Management von Endgeräten. Als Alternative zu Kauf oder klassischem
Leasing ermöglicht das DaaS-Modell eine flexible und planbare
Ausstattung von IT-Arbeitsplätzen in über 190 Ländern. Die Lösung
richtet sich insbesondere an international tätige Organisationen und
lässt sich an individuelle Anforderungen anpassen. So reduziert
devicenow die Komplexität im IT-Betrieb und schafft klare Strukturen,
transparente Kosten und verlässliche IT-Standards über Ländergrenzen
hinweg.