Stephanie Venier als Österreichs Sportlerin des Jahres ausgezeichnet

Wien (OTS) – Die Sporthilfe-Gala 2025, die am 8. Oktober in der
Wiener Stadthalle
über die Bühne ging, stand einmal mehr im Zeichen großer Emotionen,
eindrucksvoller Karrieren und herausragender sportlicher Leistungen.
Zollsportlerin Stephanie Venier, die mittlerweile ihren Rücktritt aus
dem Spitzensport verkündet hat und künftig für das Zollamt Österreich
tätig sein wird, wurde als Sportlerin des Jahres ausgezeichnet – eine
Ehrung, die den krönenden Abschluss einer beeindruckenden Karriere im
internationalen Skisport darstellt.

Nach über einem Jahrzehnt im Skiweltcup, 54 Top-Ten-
Platzierungen, drei Siegen und zahlreichen Podestplätzen – darunter
einem Vizeweltmeistertitel 2017 in der Abfahrt –krönte sich Venier
zuletzt bei der Heim-WM 2025 in Saalbach zur Weltmeisterin im Super-
G. Im Sommer hat die Tiroler Ausnahmeathletin ihren Rücktritt vom
aktiven Leistungssport verkündet.

Umso mehr freut sie sich, den begehrten „Niki“ mit nach Hause zu
nehmen: „Diese Auszeichnung bedeutet mir unglaublich viel. Sie ist
ein emotionaler Schlusspunkt, aber auch der Startpunkt eines
wunderschönen Neubeginns. Ich danke allen, die mich auf meinem Weg
begleitet und unterstützt haben. Ohne euch wäre das alles nicht
möglich gewesen“, so Venier im Rahmen der Gala.

Vom WM-Gold zur neuen Berufung: Venier wechselt ins Zollamt
Österreich

Mit der Beendigung ihrer aktiven Sportkarriere orientiert sich
Stephanie Venier beruflich neu. Bereits während ihrer Zeit im
Spitzensport war Venier Teil des traditionsreichen Zollsportkaders
und auch künftig wird sie beim Zollamt Österreich tätig sein. Der
Zollsportkader, der im Jahr 1952 als Zollwachekader ins Leben gerufen
wurde, bietet Athletinnen und Athleten nicht nur Unterstützung in
ihrer sportlichen Laufbahn, sondern auch eine soziale Absicherung und
eine parallele berufliche Ausbildung im Zollwesen.

Ein Vorbild für kommende Generationen

Mit der Auszeichnung als Sportlerin des Jahres wird nicht nur
eine beeindruckende Karriere gewürdigt, sondern auch ein neues
Kapitel aufgeschlagen. „Stephanie Venier bleibt ein Vorbild –
innerhalb und außerhalb des Sports. Ich gratuliere Stephanie Venier
herzlich zur Auszeichnung als Sportlerin des Jahres und danke ihr für
all die Momente, die sie dem österreichischen Sport geschenkt hat.
Für ihre private und berufliche Zukunft wünsche ich viel Erfolg und
Zufriedenheit“, sagt Finanzminister Markus Marterbauer.