Wien (OTS) – Gesundheitsministerin Korinna Schumann und die
Landesgesundheitsreferent:innen informieren gemeinsam über den Start
der „Reformgruppe Notfallversorgung“. Mit einer Online-Besprechung
unter Einbindung von Expertinnen und Experten wurde dieser
Reformprozess heute offiziell eröffnet.
Im Mittelpunkt des Auftakttreffens stand die Analyse jener
Themen, die in den kommenden Wochen vertieft behandelt werden sollen.
Zu Beginn wurde einhellig festgehalten, dass die Notfallversorgung in
Österreich in den meisten Fällen sehr gut funktioniert. Die politisch
Verantwortlichen dankten den zahlreichen Mitarbeiter:innen unseres
Gesundheitssystems, die mit großem Engagement tagtäglich zur hohen
Qualität der Versorgung beitragen. Ihr Einsatz bildet eine
unverzichtbare Grundlage, um die bestehenden Strukturen weiter zu
optimieren und die Versorgung auch künftig bestmöglich
sicherzustellen.
Dabei wurde deutlich, dass die notwendigen Ressourcen vorhanden
sind. Der Schwerpunkt muss jedoch stärker auf die Abläufe gelegt
werden, die gezielt verbessert und effizienter gestaltet werden
sollen. Es besteht Bedarf, die Prozesse zu optimieren, die
Koordinierung zu stärken und die Zuständigkeiten noch klarer zu
definieren. Darüber hinaus wurde die Notwendigkeit betont, die
bestehenden Prozesse durch digitale Anwendungen zu unterstützen, um
die Effizienz der Abläufe zu erhöhen und die Versorgung
zeitkritischer Krankheitsbilder nachhaltig zu verbessern –
beispielsweise in der Bildgebung.
Die Expertinnen und Experten werden nun die definierten
Handlungsfelder gemeinsam erarbeiten. Noch im November wird die
Reformgruppe auf fachlicher Ebene erneut beraten, um die begonnenen
Gespräche fortzuführen und die Zusammenarbeit weiter zu
intensivieren. Die Ergebnisse werden der Reformgruppe Ende Jänner
präsentiert und bilden die Grundlage für die weiteren
Umsetzungsschritte im Reformprozess. Damit soll sichergestellt
werden, dass sämtliche Beteiligte kontinuierlich im Austausch bleiben
und die nächsten Schritte auf einer breiten fachlichen und ebenso
politischen Basis abgestimmt werden.
Gesundheitsministerin Schumann betonte: „Der heutige Austausch
war nicht nur fachlich sehr wertvoll, sondern auch von großem
Vertrauen und Offenheit geprägt. Ich danke allen Beteiligten für die
konstruktive Zusammenarbeit und den gemeinsamen Willen, die
Notfallversorgung zu verbessern.“