Wien (OTS) – Im Jahr 2025 wurden im St. Josef Krankenhaus Wien 4.229
Geburten
betreut, davon waren 43 Zwillingsgeburten. Insgesamt kamen damit im
Vorjahr 4.272 Babys im Ordensspital im 13. Wiener Gemeindebezirk zur
Welt – mehr als in jedem anderen österreichischen Krankenhaus.
„Das Team unseres Eltern-Kind-Zentrums hat im vergangenen Jahr
wieder Großartiges geleistet. Dafür möchte ich mich bei allen
Ärztinnen und Ärzten, Hebammen und Pflegekräften bedanken“, sagt
Primarius Dr. Andreas Brandstetter, Leiter der Abteilung für
Gynäkologie und Geburtshilfe. Neben der großen Geburtshilfe gehört
zum Eltern-Kind-Zentrum auch eine Kinderabteilung mit Neonatologie.
Zwtl.: Die Geburtsstatistik im Detail
2025 wurden im St. Josef Krankenhaus Wien 4.229 Geburten betreut,
davon waren 43 Zwillingsgeburten. Insgesamt kamen somit 4.272 Babys
zur Welt, 2.197 Buben (51 %) und 2.075 Mädchen (49 %). Während bei
den Buben „Noah“ der beliebteste Name war, führte bei den Mädchen
„Emma“ die Liste der häufigsten Namen im Jahr 2025 an. Das
Durchschnittsgewicht der Babys, die im St. Josef Krankenhaus Wien zur
Welt kamen, lag bei 3.388 Gramm, die durchschnittliche Größe bei 51
Zentimeter. Das schwerste Baby hatte 5.110 Gramm; das leichteste Kind
brachte 985 Gramm auf die Waage. Im Schnitt wurden 2025 im St. Josef
Krankenhaus Wien 11,6 Geburten pro Tag betreut. Am errechneten
Geburtstermin kamen nur fünf Prozent aller Kinder zur Welt. Die
Kaiserschnittrate lag – trotz der Größe der Abteilung und der
Betreuung von Risikogeburten – bei 30 Prozent. Zum Vergleich: 2024
kamen laut Statistik Austria österreichweit 32,5 Prozent aller Babys
per Kaiserschnitt zur Welt.
Zwtl.: Die Philosophie: möglichst natürlich
Bekannt ist das Ordensspital vor allem für seinen Fokus auf eine
möglichst natürliche Geburt, immer verbunden mit dem Sicherheitsnetz
der modernen Medizin. Ein wesentliches Element ist dabei die
hebammengeleitete Geburt: Solange alles unauffällig verläuft und die
medizinischen Parameter normal sind, werden die Frauen von einer
Hebamme betreut. „Das erfahrene und gut ausgebildete Ärzteteam wird
in der Regel nur dann hinzugezogen, wenn es Probleme bei der Geburt
gibt oder die Frau es ausdrücklich wünscht“, so Primarius Andreas
Brandstetter, der die Abteilung seit 1996 leitet. Er hat wie kein
anderer die Philosophie des Hauses geprägt und geht mit Ende Februar
2026 in den verdienten Ruhestand.
Zwtl.: Leistungen über die Geburtshilfe hinaus
Im St. Josef Krankenhaus Wien werden seit 1935 Kinder geboren –
durch die Integration der Geburtshilfe des Göttlicher Heiland
Krankenhauses im Jahr 2019 konnte das Angebot nochmals erweitert
werden. Doch die Geburtshilfe endet nicht im Kreißzimmer: Mit einer
eigenen Kinderabteilung samt Neonatologie bietet das Haus für
Frühgeborene und kranke Neugeborene ein zusätzliches Sicherheitsnetz.
Im Mittelpunkt steht dabei die familienzentrierte Betreuung, bei der
die Eltern frühzeitig in die Pflege ihrer Kinder einbezogen werden.
Ähnliches gilt für das Konzept des Rooming-in auf den beiden
Wochenbettstationen. Um den intensiven Kontakt zwischen Mutter und
Kind von Geburt an zu fördern, sind sie Tag und Nacht beisammen; die
Mutter übernimmt – unterstützt durch Pflegekräfte und Hebammen – von
Anfang an die Verantwortung für ihr Baby. Die Einrichtung YoungMum
wiederum bietet Frauen unter 20 Jahren eine umfassende, kostenlose
Begleitung während der Schwangerschaft bis zum ersten Geburtstag des
Kindes. Besonders ist auch das Angebot der perinatalen
Palliativbetreuung. Ein interdisziplinäres Team begleitet Familien,
deren Kind aufgrund einer unheilbaren Erkrankung vor, während oder
nach der Geburt sterben wird.