SPÖ-Sozialsprecher Muchitsch: „Aktive Arbeitsmarktpolitik für die Trendwende am Arbeitsmarkt“

Wien (OTS) – Die Arbeitslosigkeit ist im April im Jahresabstand
wieder leicht
gestiegen. Inklusive Schulungen waren 398.342 Personen arbeitslos, um
5.711 bzw. 1,5 Prozent mehr als vor einem Jahr. Zugleich steigt aber
auch die Zahl der Beschäftigten (plus 22.000). Für SPÖ-Sozialsprecher
Josef Muchitsch ist es jetzt sehr wichtig, „mit aktiver
Arbeitsmarktpolitik gegenzusteuern, um die Trendwende zu schaffen“. *
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Die Planungen für das Doppelbudget sehen eine weitere Ausweitung
der Offensivmittel für den Arbeitsmarkt vor. Schon jetzt gibt es
gezielte Arbeitsmarktförderung für die besonders betroffene Gruppe
der älteren Arbeitssuchungen mit der Aktion 55 Plus.

Für die Beschäftigten und Arbeitssuchenden seien Investitionen in
die Arbeitsmarktförderung und in die berufliche Aus- und
Weiterbildung besonders wichtig, sagt Muchitsch. Dazu gehöre auch die
umfassende Fachkräftestrategie, die gerade unter der Federführung des
Sozialministeriums erarbeitet wird.

Der Arbeitsmarkt leidet so wie die gesamte Wirtschaft unter dem
schwachen Wirtschaftswachstum, das von hohen Energiekosten infolge
von Russlands Krieg gegen die Ukraine und Trumps Krieg gegen den Iran
verursacht wird.

Dazu kommt, wie Muchitsch ergänzte, dass Österreich nach wie vor
damit zu tun hat, das von der Vorgängerregierung verursachte
Budgetdesaster wieder in Ordnung zu bringen. „Wir müssen uns die
budgetären Spielräume wieder erarbeiten. Die Herausforderung ist,
zugleich das Budget zu konsolidieren, das Wachstum anzukurbeln und
die Arbeitslosigkeit zu senken“, betont Muchitsch. (Schluss) wf/ff