SPÖ-Silvan: „Ärztestatistik unterstreicht von der Bundesregierung identifizierten Handlungsbedarf!“

Wien (OTS) – Die heute präsentierte Ärztekammerstatistik
unterstreicht, was wir
als SPÖ seit Jahren sagen: Es braucht entschlossenes Handeln, um die
medizinische Versorgung langfristig abzusichern“, reagierte SPÖ-
Gesundheitssprecher Rudolf Silvan am Dienstag auf die aktuelle
Präsentation der Ärztekammer. „Viele Punkte in der Analyse der
Ärztekammer sind unumstritten – etwa die anstehende
Pensionierungswelle, die demografische Entwicklung und die wachsende
Betreuungslast.“ Silvan betont allerdings, dass es ein aktives
Mitwirken aller Beteiligten brauchen werde, wenn man die
Herausforderungen meistern will. ****

Entsprechend formuliert er namens der SPÖ eine Einladung an die
Ärztekammer, sich bei den notwendigen Lösungswegen auch
kompromissbereiter zu zeigen. Dass die Ärztekammer den Vorschlag von
Gesundheitsstaatssekretärin Ulrike Königsberger-Ludwig zur Erhöhung
der Studienplätze kategorisch ablehnt, bleibt schlicht nicht
nachvollziehbar: „Natürlich brauchen wir nicht nur mehr Ärztinnen und
Ärzte, sondern auch bessere Arbeitsbedingungen. Aber das eine
schließt das andere nicht aus – im Gegenteil. Es wird auch von der
Ärztekammer mehr brauchen, als nur Nein zu sagen.“

Den Personalbedarf im Gesundheitssystem langfristig zu decken,
wird nur mit einem Maßnahmenbündel gelingen: modernere
Kassenverträge, moderne Versorgungsmodelle wie
Primärversorgungseinrichtungen, den Ausbau digitaler Infrastruktur
wie ELGA und 1450 sowie bessere Arbeitsbedingungen für
Gesundheitsberufe – von der Pflege bis zum Facharzt, aber eben auch
mehr Studienplätze. Silvan abschließend: „Sagen wir gemeinsam öfter
‚Ja‘ statt ‚Nein‘ zu sinnvollen Lösungen.“ (Schluss) lk/ff