SPÖ-Seltenheim zu vereiteltem Anschlag in Tirol: „Hass und Extremismus konsequent bekämpfen, Online-Plattformen in die Pflicht nehmen!“

Wien (OTS) – Für SPÖ-Bundesgeschäftsführer und Mediensprecher Klaus
Seltenheim
zeigt der Fall eines radikalisierten Teenagers aus Tirol, der
mutmaßlich einen Terroranschlag verüben wollte, wie gefährlich Online
-Radikalisierung und Rechtsextremismus sind. „Unser Dank gilt dem
Staatsschutz und den Sicherheitsbehörden, die den geplanten Anschlag
verhindern konnten. Gleichzeitig zeigt dieser schockierende Fall, wie
wichtig unser konsequenter Kampf gegen Hass, Gewalt und
Rechtsextremismus ist – offline genauso wie online“, so Seltenheim,
der auf den Nationalen Aktionsplan gegen Rechtsextremismus und das
Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche unter 14 Jahren
verweist. „Mit dem Social-Media-Verbot bis 14 Jahre schützen wir
Kinder und Jugendliche vor Hass und Gewalt in den digitalen Kanälen
und schieben der Online-Radikalisierung einen Riegel vor“, so
Seltenheim heute, Freitag, gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****

Ein Alarmsignal ist für Seltenheim das Alter des Tatverdächtigen
– dieser ist erst 14 Jahre alt – sowie der Umstand, dass er sich
offensichtlich in kürzester Zeit in rechtsextremen Netzwerken online
radikalisiert hat: Über den Messengerdienst Telegram soll er sich mit
anderen Terrorverdächtigen aus dem Ausland über Anschlagspläne
ausgetauscht haben. Für den SPÖ-Bundesgeschäftsführer ist klar, dass
Online-Plattformen in die Pflicht genommen werden müssen: „Einmal
mehr zeigt sich, dass Telegram zur Kommunikation über Anschlagspläne
verwendet wurde. Messengerdienste wie Telegram dürfen kein
Einfallstor für Gewalt, Terror und Extremismus sein!“, so Seltenheim.
(Schluss) ls/bj