SPÖ-Seltenheim zu Doku „Wahlkampf“: „Filmförderung unter Vorgängerregierung – lange vor Bablers Amtszeit als Minister – genehmigt“

Wien (OTS) – Zur Dokumentation „Wahlkampf“ – einer
Langzeitbeobachtung des letzten
Nationalratswahlkampfs rund um Andreas Babler und sein Wahlkampfteam
– stellt SPÖ-Bundesgeschäftsführer Klaus Seltenheim Richtung FPÖ
klar: „Diese Doku ist auf Initiative des österreichischen Regisseurs
Harald Friedl entstanden. Alle Fördermittel für den Film wurden unter
der schwarz-grünen Vorgängerregierung – also lange bevor Andreas
Babler Kulturminister wurde – von unabhängigen Förderinstitutionen
genehmigt. Zu einer Zeit, als Andreas Babler noch im Wahlkampf war.“
Das Österreichische Filminstitut entscheidet über Förderungen durch
eigenständige, unabhängige Jurys – ohne politische Einflussnahme.
Auch der Filmfonds Wien und das Land Niederösterreich haben
Förderungen für „Wahlkampf“ genehmigt. Der FPÖ sei ins Stammbuch
geschrieben: „Die öffentliche Kulturförderung finanziert jedes Jahr
zahlreiche Film- und Doku-Projekte in Österreich, um die
österreichische Filmkunst zu unterstützen. Dazu zählen auch Dokus
über politische Prozesse – denn das sind wichtige Beiträge zur
demokratischen Kultur. Die FPÖ braucht in Sachen Kulturförderung
offensichtlich dringend Nachhilfe“, so Seltenheim am Dienstag
gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Andreas Babler war weder in die
Förderung und Finanzierung des Films involviert, noch hatte er ein
Mitspracherecht bei der künstlerischen Ausgestaltung des Films oder
beim Final Cut, stellt Seltenheim klar. (Schluss) bj/mb