Wien (OTS) – SPÖ-Bundesgeschäftsführer Klaus Seltenheim unterstützt
den Einsatz
von Staatsschutz-Staatssekretär Jörg Leichtfried, die Online-
Plattform Telegram stärker zu regulieren. „Das Ziel muss es sein,
junge Menschen vor extremistischen Inhalten zu schützen und Online-
Radikalisierung einen Riegel vorzuschieben“, erinnert Seltenheim etwa
an den jüngsten Fall eines radikalisierten Teenagers aus Tirol, der
mutmaßlich einen Terroranschlag verüben wollte und sich auf Telegram
mit anderen Terrorverdächtigen aus dem Ausland über Anschlagspläne
ausgetauscht haben soll. Für den SPÖ-Bundesgeschäftsführer ist klar,
dass Online-Plattformen in die Pflicht genommen werden müssen:
„Messengerdienste wie Telegram dürfen kein Einfallstor für Gewalt,
Terror und Extremismus sein!“ ****
„Telegram muss stärker reguliert werden – denn auf dieser
Plattform gibt es kaum Regeln. Illegale und extremistische Inhalte
können einfach und ungehindert in riesigen Gruppen verbreitet werden,
extremistische Netzwerke breiten sich immer weiter aus – und wer
einer solchen Gruppe beitritt, bekommt per Algorithmus gleich noch
mehr extremistische Inhalte angeboten. Das ist eine Gefahr für
Gesellschaft und Demokratie. Und das alles wäre vermeidbar, wenn
Telegram endlich als sogenannte ‚Very Large Online Platform‘
eingestuft würde, denn dann herrschen andere, strengere Regeln“, so
Seltenheim am Mittwoch gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Denn sehr
große Plattformen unterliegen strengen Kontrollen und müssen
Maßnahmen ergreifen, um Risiken etwa für die öffentliche Sicherheit
zu minimieren. (Schluss) bj/lw