Wien (OTS) – Angesichts der bekannt gewordenen Ermittlungen wegen des
Verdachts
der NS-Wiederbetätigung gegen den Wiener FPÖ-Landtagsabgeordneten
Lugner und der von Lugner angenommenen Diversion fordert SPÖ-
Bundesgeschäftsführer Klaus Seltenheim klare Konsequenzen von der
FPÖ. „Die Liste rechtsextremer Vorfälle in der FPÖ wird immer länger,
ihre Verflechtungen mit der rechtsextremen Szene immer enger. Der
Fall Lugner ist kein Einzelfall, er reiht sich nahtlos in die
elendslange Liste rechter Skandale in der FPÖ ein, für die Kickl als
FPÖ-Chef die politische Verantwortung trägt. Was muss eigentlich noch
passieren, damit Kickl endlich handelt? Schweigen und Durchtauchen
ist keine Option. Kickl muss den Saustall in der FPÖ endlich
aufräumen“, betont Seltenheim heute, Mittwoch, gegenüber dem SPÖ-
Pressedienst. ****
Für den SPÖ-Bundesgeschäftsführer ist klar: „Wer so wie Lugner in
einem Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der NS-
Wiederbetätigung eine Diversion annehmen muss, um einer Verurteilung
zu entgehen, vertritt offenbar ein Gedankengut, das in die Nazi-Zeit
passen mag, aber ganz sicher nicht in die österreichische
Innenpolitik des Jahres 2026. Lugner ist endgültig rücktrittsreif, er
muss die politischen Konsequenzen ziehen“, so Seltenheim. (Schluss)
mb/ls