Wien (OTS) – SPÖ-Bundesgeschäftsführer Klaus Seltenheim kritisiert
die ablehnende
Haltung der Industriellenvereinigung und der Wirtschaftskammer
gegenüber Millionärssteuern: „Eine aktuelle Gallup-Umfrage belegt
schwarz auf weiß, dass es in Österreich eine breite Zustimmung für
Steuern auf sehr hohe Erbschaften gibt. Das bestätigt uns in unserem
Einsatz – denn faire Steuern von Millionenvermögen und -erbschaften
sind eine Frage der Gerechtigkeit und der ökonomischen Vernunft. Für
das sture Njet von IV und WKÖ hat wirklich niemand Verständnis.“
Österreich zählt im OECD-Vergleich zu den Ländern mit den niedrigsten
vermögensbezogenen Steuern. Der SPÖ-Bundesgeschäftsführer betont am
Donnerstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst, dass Österreich ein
ausgewogenes Steuersystem braucht: „Arbeit soll entlastet werden und
Millionäre müssen einen fairen Beitrag leisten. So entsteht mehr
Spielraum für Gesundheit, Pflege und soziale Sicherheit.“ ****
Dass die, die mehr haben, mehr beitragen, habe die SPÖ in der
Regierung in mehreren Bereichen sichergestellt: „Wir nehmen Banken,
Konzerne und Besserverdiener in die Pflicht: Sie bezahlen 56 Prozent
der Budgetsanierung und leisten damit den größten Beitrag“, so
Seltenheim. Die SPÖ in der Regierung ist Garantin dafür, dass die,
die mehr leisten können, auch mehr beitragen“, so Seltenheim mit
Verweis darauf, dass damit auch mehr Spielraum für wichtige
Zukunftsinvestitionen in Gesundheit, Bildung, Pflege und soziale
Sicherheit entsteht. (Schluss) bj/mb/lw