Wien (OTS) – SPÖ-Bundesgeschäftsführer Klaus Seltenheim begrüßt die
heute,
Mittwoch, von SPÖ-Vorsitzendem, Vizekanzler Andreas Babler gemeinsam
mit SPÖ-Klubvize Julia Herr und Expert*innen vorgestellte Initiative
„Gemeinsam gegen Gewalt an Kindern“. „Im Schulterschluss mit der
Zivilgesellschaft setzen wir ein starkes Zeichen für den Schutz der
Kinder in Österreich vor Gewalt. Wir stellen uns gemeinsam klar auf
die Seite der Kinder: Gewalt gegen die Kleinsten und Schwächsten darf
in unserer Gesellschaft keinen Platz haben!“ Der SPÖ-
Bundesgeschäftsführer betont, dass ein gewaltfreies Aufwachsen von
Kindern selbstverständlich sein sollte – „was die FPÖ aber offenbar
nicht so sieht“, erinnert Seltenheim an die Rede von FPÖ-Chef Kickl
bei der FPÖ-Kundgebung am 1. Mai in Linz, bei der er Gewalt gegen
Kinder glorifiziert hat. Kickl sehnte sich in seiner Rede nach einer
Zeit, in der noch „nachgeholfen“ werden konnte, wenn Kinder „nicht
gespurt“ haben und deutete mit seiner Hand eine Watsche an. „Dass der
FPÖ-Chef Gewalt an Kindern verharmlost und seinen Generalsekretär
auch noch zur Verteidigung seiner unsäglichen Aussagen ausrücken
ließ, ist unerträglich – hier ist eine rote Grenze überschritten und
eine Entschuldigung von Kickl längst überfällig.“ ****
Im Parlament stimmte die FPÖ als einzige Partei gegen einen
Antrag der SPÖ und der anderen Parteien, in dem das Recht von Kindern
auf ein Leben frei von Gewalt, Angst und Zwang bekräftigt wurde. „So
tickt die FPÖ – die Rechte der Kleinsten in unserer Gesellschaft sind
ihnen keinen Deut wert. Gerade Menschen, die in der Öffentlichkeit
stehen und gerade Politiker, die eine besondere Verantwortung und
Vorbildwirkung haben, dürfen Gewalt nicht verharmlosen. Wer Gewalt an
Kindern gemeinsam mit der SPÖ und der Zivilgesellschaft ein
Stoppschild aufstellen will und Kindern und ihren Rechten eine Stimme
geben will, ist aufgerufen, unsere Petition zu unterzeichnen und
gemeinsam ein starkes Zeichen zu setzen“, so Seltenheim gegenüber dem
SPÖ-Pressedienst. Die SPÖ in der Bundesregierung kämpfe tagtäglich
dafür, allen Kindern alle Chancen zu geben – mit dem
Unterstützungsfonds für Alleinerziehende und dem Ausbau der
Kinderbetreuung und mit dem Nationalen Aktionsplan gegen Gewalt an
Frauen und Mädchen.
SERVICE: Hier geht’s zur Petition https://www.spoe.at/keine-
gewalt-an-kindern/
(Schluss) bj/ff