SPÖ-Schwarzlmüller zu „Veggie-Wurst“: „Namensverbote lösen keine Probleme, Stärkung der Bäuerinnen und Bauern schon“

Wien (OTS) – Der Vorsitzende der SPÖ Bäuerinnen und Bauern, Michael
Schwarzlmüller, kritisiert den Beschluss im EU-Parlament,
Bezeichnungen für vegetarische Produkte wie „Veggie-Wurst“ und „Soja-
Schnitzel“ zu verbieten. „Viele Menschen haben ganz andere Sorgen als
die, ob der vegetarische Burger ‚Veggie-Burger‘ heißen darf oder
nicht. Es ist gut, dass im EU-Parlament ein Paket zur Stärkung von
Landwirt*innen beschlossen wird – aber unsinnige Namensverbote in den
Gesetzestext aufzunehmen, bringt doch niemandem was. Gerade uns
Landwirt*innen ist das völlig wurst, uns geht’s um ganz andere
Themen. Was für Landwirt*innen wirklich wichtig ist, ist eine neue
Förderstruktur: Bäuerinnen und Bauern und ihre Arbeitskraft müssen
gefördert werden und nicht die Größe der Fläche“, fordert
Schwarzlmüller. ****

„Die Scheindebatte über Namensverbote lenkt nur vom wirklich
Wichtigen ab: Die Bedingungen für Bäuerinnen und Bauern müssen
endlich verbessert werden – durch die Absicherung von Kleinbäuer*
innen und Förderungen, um die Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft zu
stärken“, so Schwarzlmüller heute, Mittwoch, gegenüber dem SPÖ-
Pressedienst. „Und wenn wir schon über Produktkennzeichnungen
diskutieren, dann über die Kennzeichnung der Haltungsform und
Herkunft von Fleisch – das wäre wichtiger als diese ‚Veggie-Burger‘-
Debatte“, so Schwarzlmüller. (Schluss) ls/bj