Wien (OTS) – In seiner Rede in der Sondersitzung des Nationalrats
stellte SPÖ-
Energiesprecher Alois Schroll klar: „Wir können weder den Krieg
beenden noch Trumps Politik oder die internationalen Ölpreise
beeinflussen. Wir können aber das tun, was in Österreich möglich ist.
Und das tun wir, in dem wir in die Spritpreise eingreifen und nicht
mehr zulassen, dass sich Krisengewinner auf Kosten der Menschen in
Österreich bereichern.“ ****
Scharfe Kritik übt Schroll an OMV-Chef Stern, der den Menschen in
Österreich sinngemäß ausrichtete, die OMV könne nichts gegen hohe
Preise unternehmen: „Wer über vier Millionen Euro Gehalt pro Jahr
kassiert und in Krisenjahren über 10 Milliarden Euro Übergewinne
macht, hat leicht reden über die Alltagssorgen der Menschen in
Österreich.“ Schroll verlangt in seiner Rede eine öffentliche
Entschuldigung von Stern.
In Richtung FPÖ hält Schroll fest: „Von Konzern-Kickl kommt kein
kritisches Wort zur Preistreiberei der Ölkonzerne, kein kritisches
Wort zu den Übergewinnen, kein kritisches Wort zu Trump. Die FPÖ und
Kickl schützen lieber die Milliardengewinne der OMV und verlangen
Steuersenkungen, die erst recht wieder alle Bürgerinnen und Bürger
bezahlen sollen. In Wahrheit ist die FPÖ die Lobbyistin der
Großkonzerne und Superreichen.“ (Schluss) mf/bj