Wien (OTS) – Trotz laufender Verhandlungen bombardiert US-Präsident
Trump erneut
den Iran. Die weltweiten Rohölpreise sind um 50 Prozent höher als zu
Jahresbeginn, entsprechend hoch sind die Spritpreise. Grund genug,
die Spritpreisbremse weiterzuführen, fordert SPÖ-Energiesprecher
Alois Schroll: „Solange weder die Straße von Hormus offen ist noch
Tankstellenpreise wieder auf einem normalen Niveau sind, sollten wir
auch nicht so tun, als wäre die Krise vorbei. Die schlimmsten Zeiten
für die Menschen sollen nicht zu den besten Zeiten für Ölkonzerne
werden.“ ****
In den vergangenen Jahren habe man gesehen, was passiert, wenn
die Regierung nicht eingreift. Österreich erlebte eine
Rekordteuerung, die Folge waren Wohlstandsverluste und massive
Wettbewerbsnachteile. Für Schroll ist daher klar: „Das Einzige, was
teurer ist, als gegen die Inflation zu kämpfen, ist nichts gegen die
Inflation zu unternehmen. Wer heute eingreift, senkt die Inflation
von morgen.“
Dass die Spritpreisbremse funktioniert, bestätigen alle
Expert:innen und zeigen alle Zahlen. Sowohl die Senkung der MÖSt als
auch die Margen-Begrenzung für Ölkonzerne wurden an die Kund:innen
weitergegeben. Das soll auch so bleiben, so Schroll: „Wir dürfen
nicht zulassen, dass Ölkonzerne kassieren, während Pendler:innen
draufzahlen.“ (Schluss) mf/bj