Wien (OTS) – Erleichtert darüber, dass Vizekanzler Andreas Babler und
Frauenministerin Eva-Maria Holzleitner die Finanzierung der
Opferschutzstelle ZARA übernehmen, zeigt sich SPÖ-Frauensprecherin
Sabine Schatz. „Nach dem überraschend angekündigten Förderstopp durch
ÖVP-Ministerin Bauer wäre ZARA vor dem Aus gestanden – ein völlig
unverständlicher Schritt der Familienministerin. Mit dem Wegfall der
Finanzierung wäre eine massive Lücke im Opferschutz entstanden“, so
Schatz. Nach dem Einschreiten von Vizekanzler Andreas Babler und
Frauenministerin Eva-Maria Holzleitner zeigt sich Schatz erleichtert:
„Es ist ein starkes Signal, dass hier rasch gehandelt wurde. Beide
haben klar gemacht, dass man auf ZARA nicht verzichten kann und dass
die Absicherung des Beratungsangebots wesentlich ist.” ****
„Gerade jetzt ist diese Entscheidung von enormer Bedeutung“, so
Schatz weiter. Hass im Netz nimmt seit Jahren deutlich zu und trifft
Menschen immer gezielter und koordinierter. ZARA berichtet, dass
Betroffene zunehmend mit massiven Beschimpfungen, Drohungen und
digitaler Hetze konfrontiert sind. Hass im Netz drängt viele aus dem
öffentlichen Diskurs. „Es ist unumgänglich, dass diese wichtige
Einrichtung nun abgesichert wird und ihre Arbeit fortsetzen kann“, so
Schatz abschließend. (Schluss) ah/bj