SPÖ-Reisinger: „Strengeres Waffengesetz für mehr Sicherheit“

Wien (OTS) – Dominik Reisinger, SPÖ-Sicherheitssprecher im Bundesrat,
begrüßt die
Reform des Waffengesetzes in der heutigen Bundesratssitzung als
längst überfälligen Schritt für mehr Sicherheit in Österreich. „In
kaum einem anderen europäischen Land gibt es so viele Waffen wie in
Österreich. Derweil ist allen klar: Mehr Waffen bedeutet mehr Gewalt.
Wir wollen Sicherheit für Menschen, nicht für Waffen, und wir stehen
auf der Seite aller, die frei von Waffen leben wollen. Daher
beschließen wir heute das strengste Waffengesetz seit Bestehen“, so
Reisinger. ****

Reisinger, seit über 30 Jahren Polizeibeamter, übt harte Kritik
an der FPÖ, die als einzige Partei gegen das Gesetz stimmt. „8 von 10
Menschen in Österreich wollen ein schärferes Waffengesetz. Sogar 6
von 10 Wähler:innen der FPÖ begrüßen die Verschärfung. Die FPÖ agiert
wieder einmal verantwortungslos. Sie hat nur ein Programm: gegen
alles und jeden sein.“

Der schreckliche Amoklauf im Juni an einer Grazer Schule, bei dem
zehn Menschen getötet wurden, hat die Lücken im Waffengesetz
schonungslos aufgezeigt. Unter anderem werden nun Altersgrenzen für
den Schusswaffenerwerb angehoben, Tests verschärft und Waffenbesitzer
regelmäßig überprüft. Auch gegen den illegalen Waffenhandel wird
härter vorgegangen. Teile des Gesetzes gelten auch rückwirkend. (
Schluss) mf/ls