Wien (OTS) – SPÖ-Integrationssprecher Christian Oxonitsch betonte in
der heutigen
Nationalratsdebatte, dass die neue Schulrechtsnovelle
Chancengerechtigkeit fördert und die pädagogische Professionalität
sowie die schulische Autonomie stärkt: „Sprache ist ein wesentlicher
Bestandteil, um Teilhabe zu ermöglichen. Mangelnde Deutschkenntnisse
sind eine Herausforderung für die Bildungspolitik, der wir uns
entschlossen stellen müssen“, betont Oxonitsch. ****
Neben der automatischen Teilnahme von außerordentlichen
Schülerinnen und Schülern an der Sommerschule sei ein weiterer
zentraler Fortschritt der Novelle die schulautonome Deutschförderung:
„Damit können die Pädagoginnen und Pädagogen vor Ort entscheiden, mit
welchem System sie ihre Schülerinnen und Schüler am besten fördern
können. Ihnen dieses Vertrauen entgegenzubringen, ist ein wichtiger
Schritt und klarer Perspektivenwechsel“, so Oxonitsch. „Weg vom
starren Festhalten, hin zu einem ermutigenden Weitergehen in der
Sprachförderung.“ Selbstverständlich werde dabei ein verbindlicher
Qualitätsrahmen sichergestellt, um hohe Standards zu gewährleisten.
Auch die erweiterten Aufstiegs- und Übertrittsmöglichkeiten sind laut
Oxonitsch ein entscheidender Schritt, verhindern sie doch vielfach
unnötige Laufbahnverluste und damit unnötige Frustrationen für
Kinder.
„Die SPÖ steht für eine Bildungspolitik, die das Ziel eines
selbstbestimmten Lebens für alle Kinder konsequent verfolgt“, betont
auch SPÖ-Bildungssprecher Heinrich Himmer. „Damit alle gerechte
Chancen erhalten, braucht es mehr Bildung sowie mehr Unterstützung
für Pädagog:innen, Eltern und Kinder“, so der SPÖ-Abgeordnete Himmer.
Die heute beschlossene Übergangsregelung zum
Bildungsinvestitionsgesetz stellt sicher, dass das Angebot für
ganztägige Schulformen weiter ausgebaut und bestehende
Betreuungsmöglichkeiten verbessert werden. „Damit werden Familien
unterstützt und der Bildungserfolg unserer Kinder gestärkt“, so
Himmer. (Schluss) eg/bj