Wien (OTS) – Ende Juli waren 364.200 Menschen arbeitslos oder in
Schulung, die
Arbeitslosenquote stieg um 0,2 Prozentpunkte auf 6,9 %. Dem gegenüber
stehen rund 80.000 sofort verfügbare offene Stellen. Das zeigen die
aktuellen Zahlen des Arbeitsmarktservice (AMS). SPÖ-Sozialsprecher
Josef Muchitsch sagt dazu: „Der Arbeitsmarkt leidet so wie die
gesamte Wirtschaft unter dem noch zu schwachen Wirtschaftswachstum,
das von internationalen Preisexplosionen infolge von Russlands Krieg
gegen die Ukraine und Trumps Krieg gegen den Iran verursacht wird.
Wir steuern mit aktiver Arbeitsmarktpolitik dagegen, um die
Trendwende zu schaffen und mehr Menschen in Arbeit zu bringen.“ ****
Unter Federführung des Sozialministeriums erarbeitet die
Bundesregierung eine Fachkräftestrategie für Österreich. Zudem
investiert die Bundesregierung mit dem neuen Doppelbudget mehr Geld
in aktive Arbeitsmarktpolitik. „Wir müssen vorhandene Potenziale in
Österreich besser nutzen, gezielt qualifizieren und den Menschen
echte Perspektiven eröffnen“, sagt Muchitsch.
Dabei dürfe die Verantwortung nicht allein auf Arbeitssuchende
und das AMS abgeschoben werden, meint Muchitsch: „Arbeitsmarktpolitik
beginnt nicht beim AMS, sondern bei den Betrieben. Unternehmen müssen
älteren Menschen und Menschen mit Behinderungen eine faire Chance
geben.“ Gleichzeitig müssten die Arbeitsbedingungen verbessert
werden. „Wer möchte, dass die Arbeitnehmer:innen bis zur Pension
arbeiten, muss dafür sorgen, dass sie bis zur Pension gesund arbeiten
können“, betont Muchitsch. (Schluss) mf/ff