Wien (OTS) – Nach der ORF-„Pressestunde“ mit dem steirischen FPÖ-Chef
Kunasek
kritisiert SPÖ-Sicherheitssprecher Maximilian Köllner dessen Aussagen
zur beschlossenen Verschärfung des Waffengesetzes: „Die FPÖ hat sich
schützend vor die Waffen gestellt und als einzige Partei gegen die
Verschärfung des Waffengesetzes gestimmt. Damit macht sie Politik für
die Interessen der Waffenindustrie und gegen die Sicherheit unserer
Kinder. Dass Kunasek diese Kritik nicht nachvollziehen kann, ist
absolut unverständlich – zumal er selbst für eine Verschärfung war.
Es ist schade, dass sich Kunasek damit in Richtung der
verantwortungslosen Kickl-FPÖ bewegt“, so Köllner, für den klar ist:
„Der legale Kauf von Waffen ist weiterhin möglich. Aber er war bis
jetzt viel zu einfach. Das ändern wir. Wir wollen Sicherheit für
Menschen, nicht für Waffen.“ ****
Der SPÖ-Sicherheitssprecher betont: „Wir können den Amoklauf in
Graz weder rückgängig machen noch können wir solche Taten gänzlich
verhindern. Aber wir können und müssen das Risiko deutlich reduzieren
und verhindern, dass Waffen so leicht in falsche Hände gelangen. Mit
der Anhebung der Altersgrenzen für den Erwerb von Schusswaffen,
umfassenden psychologischen Tests und Gutachten, regelmäßigen
Überprüfungen und einem verbesserten Datenaustausch zwischen den
Behörden sorgen wir dafür und machen Österreich sicherer.“
Köllner verweist darauf, dass die FPÖ mit ihrer Abstimmung gegen
die Verschärfung des Waffengesetzes gegen die Interessen der
Bevölkerung und gegen ihre eigene Wählerschaft handelt: „81 Prozent
der Österreicher:innen befürworten die Verschärfung des
Waffengesetzes. Sogar 60 Prozent der FPÖ-Wähler:innen begrüßen die
Verschärfung. Das zeigt klar: Die FPÖ steht auf der Seite der
Waffenlobby, nicht auf der Seite der Bevölkerung“, so Köllner
abschließend. (Schluss) lw