SPÖ-Klubtagung (3) Wien voran: Ludwig kündigt Quantentechnologie-Zentrum, klimafitte Bahnhofsvorplätze und Stärkung der Bezirke an

Wien (OTS) – Bei der Klubtagung 2026 unter dem Motto „Wien voran:
Arbeit.
Aufschwung. Zukunft.“ hat „Wien geht mutig in die Zukunft. Weil wir
in Wien nicht stehenbleiben, sondern Schritt für Schritt an einer
Stadt arbeiten, die wirtschaftlich stark, klimafit und lebenswert
bleibt“ zentrale Zukunftsprojekte für Wien vorgestellt. Im
Mittelpunkt standen Investitionen in Zukunftstechnologien, klimafitte
Stadtgestaltung und mehr Handlungsspielraum für die Bezirke.„Wien
geht mutig in die Zukunft. Weil wir in Wien nicht stehenbleiben,
sondern Schritt für Schritt an einer Stadt arbeiten, die
wirtschaftlich stark, klimafit und lebenswert bleibt“, betonte
Ludwig.

Zwtl.: Neues Quantentechnologie-Zentrum in Neu Marx

Ein zentrales Zukunftsprojekt ist das neue Quantentechnologie-
Zentrum in Neu Marx. Damit setzt Wien den nächsten Schritt, um
Forschung, wirtschaftliche Anwendung und innovative Unternehmen noch
enger zusammenzubringen.
„Wien hat eine lange Tradition in der Quantenforschung und zählt in
diesem Bereich seit langem zu den führenden Standorten. Jetzt beginnt
diese Wissenschaft ihre wirtschaftliche Anwendung zu entfalten – und
Wien wird diesen Schritt aktiv mitgestalten“ , so Ludwig.
Das neue Zentrum soll Unternehmen, Startups und Forschung an einem
Ort bündeln und den Weg von der wissenschaftlichen Erkenntnis zur
wirtschaftlichen Umsetzung deutlich beschleunigen. Der Standort in
Neu Marx liegt direkt neben dem Life Science Center Vienna und im
Umfeld des Vienna BioCenters. „Hier entstehen zwei zentrale
Technologiefelder des 21. Jahrhunderts Seite an Seite:
Quantentechnologie sowie Künstliche Intelligenz und Life Sciences.
Damit positionieren wir Wien auf der Weltkarte“, erklärte Ludwig.

Wien bringe dafür starke Voraussetzungen mit: international
sichtbare Spitzenforschung, starke Forschungseinrichtungen, eine
wachsende Zahl innovativer Unternehmen und die Rolle als größte
deutschsprachige Universitätsstadt der Welt mit 200.000 Studierenden.
„Diese Technologien werden in den kommenden Jahrzehnten zentrale
Fortschritte ermöglichen – etwa in Medizin und Life Sciences, in der
Materialforschung, in Industrie und Logistik, im Bereich Energie und
Klima sowie in der Weltraumtechnologie. Diese Anwendungen werden im
Quantentechnologie-Zentrum entwickelt“ , sagte Ludwig.
Die Fertigstellung ist für 2033 vorgesehen. „Wieder stellt sich Wien
an die Spitze gesellschaftlichen Fortschritts und damit auch
wirtschaftlichen Fortschritts. Das wird langfristig tausende
zusätzliche Arbeitsplätze schaffen und die Wertschöpfung weiter
antreiben“ , so Ludwig.

Zwtl.: Bahnhofsvorplätze werden klimafit, sicher und attraktiv

Neben großen Zukunftsbranchen setzt Wien auch im Alltag konkrete
Schritte für mehr Lebensqualität. Mit der Offensive „Raus aus dem
Asphalt“ werden Bahnhofsvorplätze in Wien umgestaltet.
„Bahnhofsvorplätze sind die Visitenkarten einer Stadt – und zentrale
Orte des täglichen Lebens für hunderttausende Wiener*innen. Mit der
Offensive ,Raus aus dem Asphalt‘ verwandelt Wien graue Hitzeinseln in
klimafitte, sichere und attraktive Aufenthaltsorte“ , betonte Ludwig.

Seit dem Start der Offensive wurden in ganz Wien bereits über 340
Klimaprojekte umgesetzt, rund 3.300 Bäume im Straßenraum gepflanzt
sowie große Flächen entsiegelt und begrünt. Für Ludwig bedeutet
klimafitte Gestaltung dabei mehr als Begrünung und Kühlung: bessere
Beleuchtung, offene und übersichtliche Platzgestaltung,
Barrierefreiheit, Alkoholverbote an Problemstandorten und neue
Sitzmöglichkeiten.
„Mehr Begrünung zieht mehr Menschen an einen Ort an. Mehr Frequenz
bedeutet mehr soziale Kontrolle und höhere Sicherheit“, so Ludwig.
Nach dem bereits 2022 umgesetzten Praterstern und dem seit Dezember
2025 in Umsetzung befindlichen Julius-Tandler-Platz beim Franz-Josefs
-Bahnhof folgen nun weitere Projekte:

– Beim Hauptbahnhof startet heuer die erste Etappe der Umgestaltung.
Vorgesehen sind 3.500 Quadratmeter Entsiegelung, 35 neue Bäume sowie
Staudenbeete und Nebelstelen. „So entsteht ein sicheres, begrüntes
Tor zur Stadt für 120.000 Menschen täglich“, sagte Ludwig.

– Der Maria-Restituta-Platz am Handelskai wird im Sommer dieses
Jahres fertiggestellt. Dort werden 6.000 Quadratmeter entsiegelt, 13
neue Bäume gepflanzt sowie Wasserspiel, Trinkbrunnen und Sprühnebel
geschaffen. Die Marktflächen bleiben erhalten. „Das wird ein
begrünter Treffpunkt für die Brigittenau“, so Ludwig.

– Beim Franz-Jonas-Platz ist die Bürger*innenbeteiligung mit 2.000
Rückmeldungen abgeschlossen und geht nun in die nächste Stufe.

– Neu angekündigt wurde die Umgestaltung des Nelson-Mandela-Platzes
bei der Haltestelle Aspern Nord. Geplant sind 11.000 Quadratmeter
Entsiegelung, 75 neue Bäume, 2.000 Quadratmeter Grünflächen, ein
Brunnen, schattige Aufenthaltsbereiche und eine Fußgängerzone. „Dort
entsteht ein begrüntes Entree für die Seestadt und ein moderner,
sicherer Verkehrsknotenpunkt für 60.000 Menschen im Umfeld“, erklärte
Ludwig. Die Fertigstellung ist für Sommer 2026 vorgesehen.

Zwtl.: Bezirke erhalten ab 2027 mehr finanziellen Spielraum

Auch die Bezirke spielen für den Aufschwung der Stadt eine
wichtige Rolle. Ludwig betonte, dass sich Wien klar zum
österreichischen Konsolidierungspfad bekenne und diesen mit hoher
Sensibilität umsetze.

„Das Ziel bei all unseren Konsolidierungsmaßnahmen ist es, die
öffentliche Daseinsvorsorge für die nächsten Jahre und Jahrzehnte
abzusichern. Gleichzeitig werden wir weiter in jene Bereiche
investieren, die die Lebensqualität in Wien ausmachen“ , sagte
Ludwig.
Die Bezirke hätten mit gleichbleibenden Budgets für 2026 ihren
Beitrag zur Konsolidierung geleistet. „Dafür gilt ihnen mein Dank“,
so Ludwig.
Ab 2027 sollen die Bezirksmittel wieder erhöht werden – um etwa 27
Millionen Euro, also um rund 10 Prozent.

„Wien investiert nicht nur in seine Wirtschaftskraft, sondern auch in
Lebensqualität dort, wo sie ankommt: in den Bezirken. Ab 2027
erhalten sie wieder mehr finanziellen Spielraum, weil die Bezirks-
Budgetpolitik die gesamtstädtische Lage achtsam und vorausschauend
mitgetragen hat“ , erklärte Ludwig.
Gerade jetzt setze Wien mit ersten Signalen einer stabileren
Konjunktur auf wirksame Investitionen. „Dafür wollen wir auch die
Bezirke ins Boot holen, damit sie mit eigenen Schwerpunkten und
eigenen Initiativen beim Aufschwung mithelfen können“, so Ludwig
abschließend.