SPÖ-Hergovich kritisiert Budgetschätzung von SPÖ-Landesrätin Prischl

St. Pölten (OTS) – „Verunsicherungslandesrat Hergovich glänzt wieder
einmal mit einer
Falschmeldung. Erstens: Das Budget für die Notärzte basiert auf der
Rückmeldung zum erwarteten Finanzbedarf aus dem Büro von Landesrätin
Prischl. Sie hat ihn so geschätzt. Zweitens: Der Rückgang der Mittel
ist deutlich geringer, als es der studierte Volkswirt Hergovich
darstellt – denn er lässt die Mittel aus dem NÖGUS unter den Tisch
fallen. Drittens: Der Verunsicherungslandesrat verheimlicht, dass die
Kosten für das gesamte Rettungswesen steigen. Denn der
Gesundheitsplan 2040+ ist ein Investitionspaket – beispielsweise in
flächendeckende Standorte für Notfallsanitäter und den Ausbau der
Flugrettung. Viertens: Alleine der zuletzt von SPÖ-Landesrätin
Prischl abgeschlossene Rettungsdienstevertrag hat 75 Millionen Euro
Investition in die Rettungslandschaft Niederösterreichs gebracht“,
hält Klubobmann Kurt Hackl in Richtung von SPÖ-
Landesparteivorsitzenden Hergovich fest.

„Verunsicherungslandesrat Hergovich kritisiert mit seiner
Wortmeldung zum Landesbudget in Wirklichkeit einmal mehr seine eigene
Landesrätin über die Bande. Einzig und allein SPÖ-Landesrätin Prischl
ist zuständig für das Rettungswesen in Niederösterreich. Sie hat den
klaren und eindeutigen Auftrag vom NÖ Landtag, die
Expertenempfehlungen im Gesundheitsplan 2040+ zum Rettungswesen
umzusetzen. Sie hat in Abstimmung mit den Rettungsorganisationen im
Rettungsdienstevertrag die Neustrukturierung des Rettungswesens bis
1. April 2027 vereinbart. Die Zeit drängt – wo war bisher die
Leistung der SPÖ-Landesrätin? Verunsicherungslandesrat Hergovich
sollte mit seinen Aktivitäten lieber seine Parteigenossin bei der
Umsetzung unterstützen. Der SPÖ-Parteitag ist längst vorbei, jetzt
sollte man wieder den Fachleuten und nicht den politischen
Spindoktoren folgen“, so Klubobmann Hackl abschließend.