Wien (OTS) – Ab 1. Jänner 2026 gilt das neue Mietenpaket der
Bundesregierung.
Berechnungen der Mietervereinigung ergeben: Mieter:innen sparen sich
dadurch in den Jahren 2025 und 2026 rund 311 Millionen Euro. Ein
Durchschnittsmieter im Altbau spart sich 2026 rund 318 Euro. „Es
macht einen entscheidenden Unterschied, ob die SPÖ regiert oder
nicht. Mit der SPÖ in der Regierung hat leistbares Wohnen wieder
oberste Priorität“, so SPÖ-Wohnbausprecherin Elke Hanel-Torsch. ****
Mit dem Mietenpaket kommen große Verbesserungen im regulierten
Bereich und erstmals auch im bisher unregulierten Bereich der Mieten.
Nach dem Mietpreis-Stopp für das Jahr 2025 kommt die Mietpreisbremse
für die kommenden Jahre. Das heißt, Mieten (Richtwert, Kategorie,
Gemeinde) dürfen 2026 um nur 1 Prozent und 2027 nur um maximal zwei
Prozent steigen.
Weiters werden erstmals auch ungeregelte Mietverhältnisse
gesetzlich geregelt. Wenn die Inflation zwischen zwei Jahren mehr als
drei Prozent beträgt, darf der Teil, der über drei Prozent
hinausgeht, nur zur Hälfte an die Mieterinnen und Mieter von
Wohnungen weitergegeben werden. „Die Ersparnis ist kein Einmaleffekt,
sondern gilt dauerhaft“, so Hanel-Torsch.
Außerdem wird die Mindestdauer von befristeten Mietverträgen von
drei auf fünf Jahre erhöht, für alle Verlängerungen und
Neuvermietungen ab 1. Jänner 2026. (Ausgenommen sind kleine
Privatvermieter und -vermieterinnen.)
Hanel-Torsch dankt Vizekanzler und Wohnminister Andreas Babler
für seinen Einsatz für die Mieter:innen und stellt weitere Vorhaben
in Aussicht: „Jeder Mensch soll das Recht haben, menschenwürdig,
leistbar und sicher zu Wohnen. Dazu gehört ein einheitliches
Mietrecht für alle Mieter:innen und die Wiedereinführung der
Zweckwidmung der Wohnbaufördermittel.“ (Schluss) mf/ls