SPÖ-Gesundheitssprecher Silvan erwartet von Sandoz „Fairplay statt Förderungen kassieren und dann Arbeitsplätze abbauen“

Wien (OTS) – SPÖ-Gesundheitssprecher Rudolf Silvan kritisiert den
Generika-
Hersteller Sandoz, der in Tirol nach eigenen Angaben rund 100, nach
Angaben des Betriebsrats bis zu 180 Arbeitsplätze in der Forschung
und Entwicklung abbauen und nach Slowenien und Indien verlagern will.
Silvan hält das für inakzeptabel, da der Sandoz-Standort in Kundl mit
erheblichen öffentlichen Förderungen und Investitionen unterstützt
worden sei. Er erwartet sich von Sandoz „Fairplay, und nicht
Förderungen kassieren und dann Arbeitsplätze abbauen“. ****

Silvan warnt davor, dass auf die Verlagerung der Forschung auch
die der Produktion folgen könnte. Dabei sei gerade die „Life Sience
Strategie“ der Bundesregierung im Werden, mit der die Bundesregierung
den Pharma- und Forschungsstandort Österreich stärken will. „Dafür
brauchen wir Partner in der Industrie, die fair spielen“, betont
Silvan.

Silvan erwartet sich diesbezüglich klare Antworten des
Unternehmens und des Verbands der pharmazeutischen Industrie (Pharmig
). Er unterstützt die Forderung des Tiroler
Landeshauptmannstellvertreters und SPÖ-Vorsitzenden Philip Wohlgemuth
nach raschen Gesprächen zwischen der Konzernleitung, dem Betriebsrat
und der Politik. „Das gemeinsame Ziel muss es sein, Arbeitsplätze zu
sichern, den Standort zu sichern und zu verhindern, dass zentrale
Teile des Pharmastandorts Tirol schrittweise ins Ausland verlagert
werden.“ (Schluss) wf/ls