Wien (OTS) – Zum morgigen Start der 16 Tage gegen Gewalt an Frauen
betont SPÖ-
Frauensprecherin Sabine Schatz, dass diese weltweiten Aktionstage
weit mehr sind als eine jährliche Erinnerung: „Gewaltschutz braucht
das ganze Jahr über unsere volle politische Aufmerksamkeit. Jede Frau
und jedes Mädchen hat Anspruch auf ein Leben frei von Gewalt.“ ****
Schatz verweist darauf, dass in den vergangenen Monaten wichtige
Schritte gesetzt wurden, um Betroffene besser zu schützen und
strukturelle Gewalt entschieden zurückzudrängen.
Mit der Erarbeitung des Nationalen Aktionsplans gegen Gewalt an
Frauen und den laufenden Verbesserungen im Opferschutz setzt die
Bundesregierung ein klares Zeichen – Frauenpolitik hat erstmals
dauerhaft Priorität: „Wir reden nicht darüber, ob Gewaltschutz
wichtig ist, wir handeln. Weil Frauen ein Recht auf Sicherheit und
körperliche Unversehrtheit haben“, so Schatz.
Besonders zentral ist die anstehende Modernisierung des
Sexualstrafrechts. Die derzeitige Gesetzeslage stellt Betroffene noch
immer vor Hürden: „Ein zeitgemäßes Sexualstrafrecht stärkt Frauen und
nimmt Täter stärker in Verantwortung“, so Schatz. Das klare Prinzip
„Nur Ja heißt Ja“ sei dabei entscheidend, weil es endlich den Fokus
vom Verhalten der Opfer auf das Handeln der Täter verlagert.
„Die 16 Tage sind ein starkes Signal, aber der wahre Unterschied
entsteht dann, wenn wir gemeinsam dafür sorgen, dass Gewalt keinen
Platz hat. Nirgendwo!“, so Schatz abschließend. (Schluss) wf/lw