Schönheit

SPÖ-Bundesbildung trauert um Heinz Kommenda

Wien (OTS) – Mit großer Trauer nehmen wir Abschied von Heinz
Kommenda, einem
langjährigen und prägenden Bildungsfunktionär der österreichischen
Sozialdemokratie. Heinz Kommenda war über viele Jahre eng mit der
politischen Bildungsarbeit unserer Bewegung verbunden. Von 1985 bis
1998 war er als Sekretär bzw. Geschäftsführer der SPÖ-
Bundesbildungsorganisation tätig und gestaltete damit über 13 Jahre
hinweg die politische Bildungsarbeit der Sozialdemokratie auf
Bundesebene entscheidend mit. Diese Jahre waren von großen
politischen und gesellschaftlichen Veränderungen geprägt. Politische
Bildung bedeutete für Heinz Kommenda dabei nicht nur die Vermittlung
von Wissen. Sie war für ihn ein wesentlicher Bestandteil einer
lebendigen sozialdemokratischen Bewegung: Menschen für Politik zu
interessieren, Zusammenhänge verständlich zu machen, Diskussionen zu
ermöglichen und Funktionär*innen das notwendige Rüstzeug für ihre
politische Arbeit mitzugeben. „Heinz Kommenda hat über viele Jahre
hinweg hervorragende Arbeit für die sozialdemokratische
Bildungsbewegung geleistet. Er war ein starker Bildungsfunktionär,
der mit seinem einzigartigen Einsatz Verantwortung übernommen und
unsere Organisation wesentlich mitgetragen und geprägt hat. Menschen
wie Heinz haben dafür gesorgt, dass politische Bildung innerhalb
unserer Bewegung einen festen Stellenwert hat. Dafür gebühren ihm
unser Dank und unsere Anerkennung. Wir werden ihm ein ehrendes
Andenken bewahren“, so Prof. Dr. Gerhard Schmid, Vorsitzender der SPÖ
-Bundesbildung. ****

Auch nach Kommendas aktiver Zeit blieb sein Wirken ein wichtiger
Teil der Geschichte der SPÖ-Bundesbildung. Im Rahmen der Aufarbeitung
der Geschichte unserer Bildungsorganisation wurde deshalb auch mit
Heinz Kommenda ein ausführliches Zeitzeugengespräch aufgezeichnet.
Seine persönlichen Erinnerungen und Erfahrungen bleiben damit auch
für kommende Generationen erhalten.

Eine besondere Bedeutung hatte Heinz Kommenda auch für die
jahrzehntelange Zusammenarbeit zwischen der österreichischen und der
deutschen Sozialdemokratie. SPÖ-Bundesbildungsgeschäftsführer
Wolfgang Markytan würdigt insbesondere diese Rolle: „Heinz Kommenda
war über Jahrzehnte hinweg eine wichtige Verbindung zwischen der SPÖ
und der Sozialdemokratie in Deutschland. Er hat dabei eine
einzigartige Vernetzung aufgebaut und persönliche wie politische
Kontakte gepflegt, von denen unsere Bewegung bis heute profitiert.
Ich darf heute in seine Fußstapfen treten und diese wertvolle Arbeit
sowohl als Bundesbildungsgeschäftsführer als auch als Kontakt und
Bindeglied zur deutschen Sozialdemokratie weiterführen. Das ist für
mich Auftrag und Verpflichtung zugleich. Ich bin Heinz für das, was
er aufgebaut und hinterlassen hat, sehr dankbar und werde unsere
persönlichen Begegnungen und Gespräche in besonderer Erinnerung
behalten“, so Wolfgang Markytan.

Die Geschichte der sozialdemokratischen Bildungsbewegung ist
immer auch die Geschichte jener Menschen, die ihre Zeit, ihr Wissen,
ihre Überzeugung und ihr persönliches Engagement in diese Arbeit
eingebracht haben. Heinz Kommenda war einer dieser Menschen – und
einer, der über viele Jahre Verantwortung getragen und bleibende
Verbindungen geschaffen hat. Die SPÖ-Bundesbildung wird Heinz
Kommenda ein ehrendes Andenken bewahren. „Unser tief empfundenes
Mitgefühl gilt seiner Familie, seinen Angehörigen, Freund*innen und
Wegbegleiter*innen“, so Schmid und Markytan. (Schluss) bj