SP-Ludwig/Neumayer: „Wien sichert die psychosoziale Unterstützung an den Schulen während des gesamten Übergangsjahres“

Wien (OTS) – Mit dem Schuljahr 2026/27 startet der Chancenbonus des
Bildungsministeriums. Wien nutzt dieses Schuljahr als Übergangsjahr
und stellt sicher, dass die psychosoziale Unterstützung an den
Pflichtschulen währenddessen ohne Bruch weiterläuft. Die
multiprofessionellen Teams der Psychosozialen Dienste in Wien
begleiten die Standorte weiter. Begonnene Unterstützungsprozesse
werden abgeschlossen oder geordnet übergeben. „Wien hat reagiert, als
psychische Belastungen im Schulalltag angekommen sind, und nicht erst
dann, als es nicht mehr anders ging. Unser Anspruch bleibt derselbe:
Ein Systemwechsel darf nicht dazu führen, dass Unterstützung von
einem Tag auf den anderen abbricht. Deshalb gestalten wir diesen
Übergang gemeinsam mit den Schulen“, betont SPÖ Wien-
Landesparteivorsitzender Bürgermeister Dr. Michael Ludwig.***

Das Konzept MULTIPROF wurde 2024 gemeinsam vom Zentralverein der
Wiener PädagogInnen, der Stadt Wien und den Psychosozialen Diensten
erarbeitet. „Die Personalvertretung der Wiener
Pflichtschullehrer:innen rund um Karin Medits-Steiner hat dabei früh
darauf gedrängt, dass psychosoziale Belastungen an den Schulen ernst
genommen und professionell bearbeitet werden. Dafür gebührt ihnen
unser ausdrücklicher Dank”, führt SPÖ Wien-Landesparteisekretär Jörg
Neumayer, MA aus.

„Wir freuen uns sehr, dass die multiprofessionellen Teams auch im
kommenden Schuljahr unsere Wiener Pflichtschulen weiterhin
unterstützen. Gerade in Zeiten knapper Kassen ist es ein wichtiges
Signal, dass Bürgermeister Ludwig und die Wiener Stadtregierung
unsere Schulen nicht im Stich lassen und weiterhin Ressourcen zur
Verfügung stellen“, sagen Karin Medits-Steiner und Thomas Bulant von
der FSG Pflichtschulvertretung. „Klinische Psychologie, Sozialarbeit
und Sozialpädagogik leisten einen wichtigen Beitrag und entlasten
unsere Lehrer:innen im Schulalltag.”

„Der Übergang muss gemeinsam mit den Schulen funktionieren und
genau dafür hat sich die Personalvertretung eingesetzt. Das ist
gelebte Sozialpartnerschaft in Wien: Wir reden miteinander,
übernehmen Verantwortung und sorgen gemeinsam dafür, dass
Veränderungen nicht auf Kosten der Menschen passieren“, so Ludwig
abschließend. (Schluss)