Sima/Pipal-Leixner: Erfolgreiche Bilanz der Wiener Radweg-Offensive 2025 – mehr Platz, mehr Begrünung, mehr Sicherheit

Wien (OTS) – Die Stadt Wien setzt ihre Erfolgsbilanz in Sachen
Radwegebau fort:
Mit der Radwegoffensive 2025 konnten weitere 53 Projekte mit über 20
km neuer Radinfrastruktur allein im Hauptradwegenetz umgesetzt oder
auf den Weg gebracht werden! Dazu kommen noch mehr als 7 km in den
Bezirksnetzen. Damit machte die Stadt im letzten Jahr erneut einen
großen Schritt hin zu einem durchgängigen, sicheren und attraktiven
Radwegenetz. 57 Mio. Euro investierte die Stadt 2025 in den Ausbau
der Radwege.

„Ich freue mich sehr, dass es uns auch 2025 gelungen ist,
größere, mehrjährige Projekte wie die Verlängerung der Radachse West
auf der Meisel- und Hütteldorfer Straße oder den Radweg auf der
Alserbachstraße erfolgreich fertigzustellen. Ein großartiger Erfolg,
für den ich mich bei allen Fachabteilungen, vor allem bei der MA 28,
der Mobilitätsagentur und den beteiligten Bezirken ganz herzlich
bedanke!“, so Mobilitäts- und Planungsstadträtin Ulli Sima. „Wir sind
auf einem guten Weg, dass Wien ein Radwegenetz hat, das den Namen
auch verdient. Außerdem sorgen wir bei nahezu allen Projekten unter
unserem Motto ‚Raus aus dem Asphalt‘ für viel zusätzliche Begrünung
und eine klimafitte Umgestaltung der Grätzl, von der alle Wiener*
innen profitieren“, so Sima, die betont: „Auch 2026 werden wir in den
weiteren Ausbau der Radinfrastruktur investieren und im Rahmen der
budgetären Möglichkeiten viele neue Projekte auf den Weg bringen, für
Lückenschlüsse sorgen und weiterhin intensiv gemeinsam mit den
Bezirken an einem engmaschigeren Radwegenetz arbeiten!“

NEOS Wien Mobilitätssprecherin Angelika Pipal-Leixner ergänzt:
„Die Radwegeoffensive war auch 2025 wieder ein tolles Beispiel dafür,
wie wir in Wien gezielt in mehr Sicherheit, attraktive Verbindungen
und mehr Platz für die klimafreundliche Mobilität und gleichzeitig in
die Begrünung unserer Stadt investieren. Ein großes Dankeschön geht
an die beteiligten Bezirke sowie die Planerinnen und Planer. Nur
durch die konstruktive Zusammenarbeit auf lokaler Ebene kann es
gelingen, ein engmaschiges Netz zu knüpfen, das das Radfahren für
immer mehr Menschen möglich macht. Und natürlich danke vor allem den
Wienerinnen und Wienern für ihr wertvolles Feedback und ihre Geduld
während der Bauphasen. Ihre Anregungen helfen uns dabei, genau dort
anzusetzen, wo der Bedarf im Alltag am größten ist.“

Zwtl.: Radwegeoffensive Wien: Vorrang für baulich getrennte Radwege

Seit Start der Radwegoffensive im Jahr 2021 legt die Stadt Wien
Wert auf eine hohe Qualität der neu errichteten Anlagen. „So sind im
Jahr 2025 wieder knapp 70 Prozent der neuen Radverkehrsinfrastruktur
baulich getrennte Radwege und 25 Prozent Fahrradstraßen (bzw.
fahrradfreundliche Straßen) mit Vorrang für Radler*innen. Der Rest
verteilt sich auf Radeln gegen die Einbahn und verbesserte
Kreuzungsdesigns. So gelingt es uns, ein Radwegenetz zu schaffen, das
für alle attraktiv ist, für Kinder am Weg zur Schule, Menschen auf
dem Weg zur Arbeit oder Pensionist*innen unterwegs zum Einkauf“,
erklärt Martin Blum, Wiens Radverkehrsbeauftragter und Leiter der
stadteigenen Mobilitätsagentur Wien.

Zwtl.: Viele Radwege-Highlights im Westen Wiens

Ein absolutes Highlight der Radoffensive 2025 ist Fahrradstraße
in Seeböck- und Geblergasse. Diese 2,5 km lange durchgängige
Radverbindung zwischen Gürtel und Sandleitengasse wurde 2024
gestartet und 2025 mit der Fahrradstraße Geblergasse komplettiert.
Mit dieser sicheren und komfortablen Route entlang vieler
Bildungseinrichtungen durch Ottakring und Hernals wurde der Wunsch
vieler Schüler*innen und Pädagog*innen erfüllt. Auch eine neue
Gürtelquerung wurde geschaffen, um eine sichere Anbindung an den
Gürtelradweg zu gewährleisten.

Auch die 2024 begonnene Radachse West vom Gürtel über die
Hütteldorfer Straße bis nach Penzing wurde 2025 weitergeführt. Die
Meiselstraße wurde zu einer komfortablen, begrünten Fahrradstraße,
inklusive eines autofreien Schulvorplatzes bei der Schule
Lortzinggasse. Im Anschluss wurde ein komfortabler Zwei-Richtungs-
Radweg auf der Hütteldorfer Straße zwischen Drechslergasse- und
Leyserstraße errichtet. Über 4.000 Quadratmeter entsiegelte Fläche
und bald insgesamt 60 neue Bäume werden die Umgebung künftig kühlen.
Die Radachse Wien West ermöglicht nun auf insgesamt 3,3 km
entspanntes und sicheres Radeln für alle vom Gürtel bis nach
Breitensee.

Auch in Hietzing ging der Ausbau der Radinfrastruktur 2025
weiter: Die 1,1 km lange Fahrradstraße in der Auhofstraße zwischen
Dommayergasse und Feldmühlgasse bindet den Bezirk an den
Wientalradweg an und dient als Alternative zum Wienflussradweg bei
Hochwasser.

Zwtl.: Alserbachstraße: Top-Verbindung vom Donaukanal bis zum Gürtel

Mit der Errichtung neuer Radwege entlang der Alserbachstraße
konnte die Stadt Wien endlich eine sichere und komfortable
Radverbindung vom Donaukanal bis zum Gürtel auf 1,2 km schaffen.
Standen bislang auf der Alserbachstraße lediglich schmale
Mehrzweckstreifen für Radler*innen zur Verfügung, gibt es nun ab der
Friedensbrücke einen breiten von Bäumen gesäumten Zwei-Richtungs-
Radweg bis zur Boltzmanngasse und von dort bis zur Nußdorfer Straße
neue Ein-Richtungs-Radwege auf beiden Seiten der Straße. Diese
schließen an beidseitige Ein-Richtungs-Radwege in der
Fuchsthalergasse bis zum Gürtel an. Zeitgleich zum Radweg wurde auch
der Julius-Tandler-Platzes klimafit umgestaltet, 46 neue Bäume wurden
hier gepflanzt und 8.000 qm entsiegelt und begrünt.

Ebenfalls im 9. Wiener Gemeindebezirk wurde eine weitere Lücke im
Hauptradwegenetz geschlossen: Die bereits verbesserte Radachse des
Gürtelradweges bis zur Spittelau wurde bis zur Friedensbrücke
verlängert. In der Nordbergstraße und der Tepserngasse wurde eine
Fahrradstraße errichtet, entlang der Spittelauer Lände führt nun ein
Zwei-Richtungs-Radweg bis zur Alserbachstraße.

Zwtl.: Neubaugürtel-Radweg ermöglicht direkte Verbindungen ohne
Umwege

Bislang mussten Radler*innen beim Neubaugürtel zweimal die Seite
wechseln – bei der Kreuzung Felberstraße und bei der
Mariahilferstraße, um sowohl von Süden Richtung Urban-Loritz-Platz
als auch in umgekehrte Richtung zu gelangen – ein Umweg von mehreren
Minuten auf einem eigentlich kurzen Abschnitt. Bis zu 7 Ampeln galt
es zu passieren. Mit dem neuen 250 m langen Zwei-Richtungs-Radweg auf
der inneren Gürtelseite, der mittels Betonleitwänden sicher von den
PKW-Spuren getrennt ist, entfällt dieser mühsame Umweg. Radler*innen
können durchgehend und direkt am Neubaugürtel auf der Seite des 7.
Bezirks bleiben – sicher, schnell und ohne Umwege.

Zwtl.: Entflechtung von Fuß- und Radweg am Donaukanal

Im Zuge der groß angelegten Aufwertungsoffensive am Donaukanal
wurde der rund 300 m lange Abschnitt zwischen Marien- und
Salztorbrücke auf Seiten des 1. Bezirks im letzten Jahr komplett
umgestaltet: Eine neue charmante Uferpromenade mit Top-Zwei-Richtungs
-Radweg sowie konsumfreie Grünflächen mit zahlreichen einladenden
Sitzmöglichkeiten sorgen für weiteren attraktiven Raum zum Entspannen
mitten in der City. Fuß- und Radverkehr sind durch einen Grünstreifen
deutlich voneinander getrennt.

Zwtl.: Hitzeinsel ade: Asphaltwüste wurde zu Park samt Radweg

Wo früher zwischen den Wienzeilen Autos auf aufgeheiztem Asphalt
parkten, hat die Stadt Wien einen fast 7 ha großen Park mit viel
Grün, schattigen Plätzen und Wiesenflächen geschaffen. Ein rosa
eingefärbter Zwei-Richtungs-Radweg schlängelt sich neben breiten
Fußwegen durch die neue Grün-Oase und sorgt dafür, dass Radler*innen
und Fußgänger*innen gleichermaßen gern hierherkommen oder diese für
ihre Wege nutzen. Der Wientalradweg wurde durch den neuen Radweg
durch den Naschpark komfortabler und sicherer.

Zwtl.: Borschkegasse bindet AKH an Gürtel-Radweg an

Neben den großen Projekten wurden auch viele kleinere Projekte in
der ganzen Stadt umgesetzt. Klein aber um so feiner sind
beispielsweise die Radwege in der Borschkegasse und rundherum: Hier
wurden im Bereich vor der Kreuzung mit dem Währinger Gürtel zu beiden
Seiten der Straße eine bauliche getrennte Radfahranlage errichtet.
Damit haben die Radler*innen mehr Platz und sind vom motorisierten
Verkehr getrennt. Von dieser Kreuzung geht es nun auch auf einem
baulich getrennten und breiten Zwei-Richtungs-Radweg entlang des
Gürtels bis zur Haupteinfahrt des AKH. Dieser führt einerseits zum
Vorplatz des Krankenhauses oder in die Tiefgarage, wo es jeweils
Fahrradabstellplätze gibt. So wurde das AKH an den Gürtelradweg und
das Hauptradwegnetz Wiens gut angeschlossen.

Zwtl.: Radwegeausbau entlang der neuen Linie 18

Im Dritten Wiener Gemeindebezirk, der Landstraße, wurde im Zuge
der Gleisbauarbeiten für die Linie 18 auf der Landstraßer Hauptstraße
zwischen Leberstraße und Viehmarktgasse ein neuer 330 m langer Zwei-
Richtungs-Radweg errichtet. Dadurch entsteht eine bessere und direkte
Anbindung zu den Radverbindungen Richtung Gürtel, Otto-Preminger-
Straße, Rochusmarkt, St. Marx und Donaukanal.

Ebenso bindet ein komfortabler und sicherer 245 m langer Zwei-
Richtungs-Radweg auf dem Rennweg zwischen Grasberggasse und
Landstraßer Hauptstraße den Radweg und die neue Fahrradstraße in der
Rinnböckstraße in Simmering direkt ans Hauptradverkehrswegenetz an.

In der Viehmarktgasse wurde ein neuer 235 m langer Zwei-Richtungs
-Radweg zwischen Henneberggasse und Schlachthausgasse errichtet, um
sowohl das Vienna BioCenter als auch das Mediaquarter St. Marx über
das Hauptradwegenetz erreichen zu können.

Zwtl.: Neue komfortable Verbindung vom Donaukanal bis zum Augarten

In der Leopoldstadt wurde auf der Rembrandtstraße auf 500 m Länge
ein in die Jahre gekommener, viel zu schmaler Zwei-Richtungs-Radweg
auf über 3 m verbreitert. Die Rembrandtstraße verbindet die Obere
Augartenstraße mit der Oberen Donaustraße und liegt damit zwischen
zwei wichtigen Naherholungsgebieten: dem Augarten und dem Donaukanal.
Im Frühjahr werden hier noch insgesamt 13 neue Bäume und 2
Hochstammsträucher gepflanzt.

Zwtl.: Lückenschluss auf Alszeile ermöglicht sicheres Radeln bis in
die inneren Bezirke

In Hernals entstand auf der Alszeile zwischen Dornbacher Straße
und Alsgasse auf einer Länge von fast 900 m eine großflächige,
komfortable Radinfrastruktur, die an bestehende Radfahranlagen
anknüpft. Mit diesem Lückenschluss ist ein schnelles und sicheres
Vorankommen in die inneren Bezirke und darüber hinaus möglich.
Zwischen Alsgasse und Vollbadgasse wurde der bestehende, zu schmale
Radweg durch einen über drei m breiten, baulich getrennten Zwei-
Richtungs-Radweg mit einer Länge von über 300 m ersetzt. Dieser
verläuft entlang des Parks. Bei der Vollbadgasse wurde der
Mehrzweckstreifen, der bis zum Himmelmutterweg reichte durch einen
über 500 m langen, baulich getrennten Ein-Richtungs-Radweg in
Richtung stadtauswärts ersetzt, der die Radler*innen bequem bis zur
Dornbacher Straße führt.

Zwtl.: Zentraler Lückenschluss beim Liesingbachradweg

Auch bei den Bezirksradoffensiven wurden 2025 ordentlich Meter
bei Radwegbau gemacht. Ein Highlight in Liesing wurde 2025 mit dem
Zwei-Richtungs-Radweg über den Atzgersdorfer Platz fertiggestellt.
Von der Riegermühle/Breitenfurter Straße entstand entlang von Brunner
Straße und Meisgeyergasse ein rund 550 m langer, baulich getrennter
Zwei-Richtungs-Radweg über den Atzgersdorfer Platz. Er schließt an
die bestehende Radverbindung in der Meisgeyergasse an und verbindet
damit beide Teile des beliebten Liesingbachradwegs sicher und
komfortabel – ein wichtiger Lückenschluss, der bisherige Umwege
überflüssig macht. Entlang der Strecke wurden auch neue Bäume und
Sträucher gepflanzt.

Zwtl.: Viele neue Radwege mit Begrünung für Floridsdorf

In Floridsdorf wurden seit Start der dortigen Radwegoffensive
2024 bereits etliche Projekte umgesetzt, etwa der neue Zwei-Richtungs
-Radweg in der Floridsdorfer Hauptstraße und auch die Prager Straße
und die Angerer Straße erhielten eine sichere Radverbindung. 2025
ging es weiter, so wurden auf der Leopoldauer Straße insgesamt 1,2 km
beidseitige Ein-Richtungs-Radwege errichtet und 17 neue Bäume
gepflanzt. Bislang gab es hier nur Mehrzweckstreifen. Neugestaltete
Kreuzungsbereiche machen die Leopoldauerstraße sicher für alle
Verkehrsteilnehmenden.

Ein grenzübergreifendes Projekt war 2025 der Lückenschluss in
Thayagasse und Pinkagasse. Zwischen Iselgasse und dem bereits
errichtet Geh- und Radweg entlang der niederösterreichischen
Seyringer Straße entstand eine komfortable, neue Radverbindung, die
nunmehr eine reibungslose Fahrt von Wien nach Niederösterreich
ermöglicht. 350 m Radinfrastruktur stehen außerdem in der Julius-
Ficker-Straße zwischen Kürschnergasse und Adolf-Loos-Weg kurz vor der
Fertigstellung.

Um die Erreichbarkeit der S-Bahnstation Strebersdorf und des
Marchfeldkanals mit dem Rad zu verbessern, wurde im Anschluss an den
2024 gebauten neuen Radweg in der Scheydgasse auch in der
Autokaderstraße ein neuer baulich getrennter 330 m langer Zwei-
Richtungs-Radweg errichtet.

Im Zuge der Errichtung des neuen Mühlschüttelparks, der neuen
Kunst- und Naturoase am Mühlschüttel, kuratiert von Österreichs
Universalkünstler Andre Heller, wurde entlang der Uferpromenade auch
ein neuer, rund 440 m langer Geh- und Radweg gebaut, der die
Radverbindung entlang der Oberen Alten Donau aufwertet.

Baustart war heuer auch für den „Klimahighway“ entlang der
Richard-Neutra-Gasse von Siemensstraße bis Felmayergasse. Die
vorhandenen Mehrzweckstreifen werden von einem komfortablen und
sicheren Zwei-Richtungs-Radweg abgelöst. Dieser wird durch einen zwei
m breiten Grünstreifen von der Fahrbahn getrennt und dadurch
besonders sicher – auch Familien mit Kindern können so die Fahrt
genießen! 26 neue Bäume mit automatischer Bewässerung sorgen für
Schatten und Kühlung in den heißen Monaten.

Zwtl.: Wichtige Lückenschlüsse und sichere Schulwege im 22. Bezirk

Das Highlight 2025 in der Donaustadt ist sicherlich die
Fertigstellung des Mega-Radhighways in der Wagramer Straße. Neben
einem über 4 m breiten Zwei-Richtungs-Radweg wurden in der Wagramer
Straße insgesamt rund 8.000 Quadratmeter entsiegelt und über 100 neue
Bäume gepflanzt. Außerdem wurde hier auf einer Länge von 250 m Wiens
1. „Straßenpark“ errichtet.

2025 brauchte aber noch viele andere Highlights für die
Donaustadt. Um den Kindergarten und die Schule in der Hardeggasse
besser an die bestehenden Radwege anzubinden, wurde hier zwischen
Wulzendorferstraße und Strohblumengasse auf einer Länge von 75 m ein
Zwei-Richtungs-Radweg errichtet. Dieser schließt perfekt an den an
den Bildungseinrichtungen vorbeiführenden Hannes-Schulz-Weg an, der
im Vorjahr zu einem sicheren Geh- und Radweg verbreitert wurde.

Wie ein rotes Band zieht sich seit Sommer 2025 die rot
eingefärbte Bus- und Radspur der Breitenleer Straße durch den 22.
Bezirk. Von Kagraner Platz bis Zwerchäckerweg wurde die Breitenleer
Straße auf einer Länge von fast 1,5 km umfassend ausgebaut und
ermöglicht nun durch die direkte Anbindung an den Mega-Rad-Highway
der Wagramer Straße eine Radverbindung von der Wiener City bis ins
niederösterreichische Raasdorf.

Am Zwerchäckerweg wurde durch die Errichtung eines 250 m langen
Zwei-Richtungs-Radwegs sowie 700 m fahrradfreundlicher,
verkehrsberuhigter Straße eine bestehende Lücke im Radnetz zwischen
der Breitenleer Straße und dem Rautenweg geschlossen. Auf einer Länge
von 950 m ermöglicht die neugestaltete Radverbindung am
Zwerchäckerweg nun ein noch besseres Vorankommen!

In den Bezirksradwegnetzen wurden ebenfalls etliche neue
Radverkehrsanlagen geschaffen – insgesamt 7 km. Besonders
hervorzuheben sind dabei die Radwege in der Vorgartenstraße in der
Leopoldstadt, Am langen Felde in der Donaustadt als Verbindung
zwischen Radhighway Nord und der Breitenleer Straße und in der Walter
-Jurmann-Gasse in Liesing.

Zwtl.: 736 Grünpfeile für Radfahrer*innen in Wien

Die Stadt Wien war nicht nur unter den ersten Städten
Österreichs, die die Grünpfeile montiert haben, sie stellt auch den
größten Anteil aller Grünpfeile österreichweit. Grünpfeile sorgen für
ein rascheres Vorankommen und geringere Wartezeiten beim Radfahren
durch die Möglichkeit für Radfahrende, bei Rot nach Halt rechts
abzubiegen bzw. an Kreuzungen geradeaus zu fahren. In Wien gibt es
diese Möglichkeiten mittlerweile bereits an 736 Relationen, an
weiteren wird gemeinsam mit den Bezirken gearbeitet.

Zwtl.: Umfangreiches Service rund ums Radfahren

Nicht nur die Radinfrastruktur wurde 2025 deutlich verbessert.
Die stadteigene Mobilitätsagentur bot ein vielfältiges Angebot rund
um das Radfahren: In kostenfreien Radkursen und offenen Trainings
übten Kinder von 3-12 Jahren Rad fahren an den Standorten in
Kaisermühlen, Am Schöpfwerk und am Stadion. Auch 2025 bot die
Mobilitätsagentur Radfahrkurse für Volksschulen und die Sekundarstufe
1 an. Insgesamt nahmen rund 6.600 Wiener Schüler*innen das Angebot
an. Mit den offenen Rad-Trainings konnten rund 3.000 Kinder erreicht
werden. Insgesamt wurden mit dem gesamten Mobilitätsbildungsangeboten
deutlich über 35.000 Kindegartenkinder und (Volks-)Schüler*innen
erreicht.

Erwachsene Radfahrende konnten sich 2025 an gedruckten Radkarten
sowie an 16 kostenlosen Rad-Checks erfreuen. Bei Letzteren kümmern
sich Radmechaniker kostenfrei um kleine Probleme am Fahrrad.

53 Projekte wurden 2025 im Rahmen der großen Radweg-Offensive auf
den Weg gebracht. Details dazu hier:

Erfolgreiche Bilanz der Wiener Radweg-Offensive 2025

Ein Video zur Bilanz der Radweg-Offensive 2025 findet sich hier:
https://www.instagram.com/reel/DTXP-wjiqqb/?igsh=cGo2ZTd3bHFoM2U1

rk-Fotoservice: https://presse.wien.gv.at/