„Serenadenkonzerte des Landes Niederösterreich“ 2025

St. Pölten (OTS) – Die 65. Ausgabe der „Serenadenkonzerte des Landes
Niederösterreich“,
der ältesten, durchgehend existierenden Konzertreihe des
Bundeslandes, bietet von Sonntag, 31. August, bis Sonntag, 2.
November, „Musik am Ursprung“ an insgesamt elf, meist mit berühmten
Musikerpersönlichkeiten verbundenen Orten in Niederösterreich.
Erstmals dabei ist im heurigen Jubiläumsjahr die ehemalige Synagoge
St. Pölten, womit an niederösterreichische Komponisten erinnert
werden soll, die wegen ihrer jüdischen Abstammung emigrieren mussten,
etwa den in Brunn am Gebirge geborenen Hans Gál.

Konzertiert wird an kulturhistorischen Gedenkstätten wie Geburts-
, Wohn- und Wirkungsstätten, Museen, Gedenkräumen und
Forschungseinrichtungen oder, falls dies aufgrund der räumlichen
Gegebenheiten nicht möglich ist, in passenden Gebäuden in
unmittelbarer Nähe. Im Zentrum der Konzerte steht immer das
klassische Lied, ergänzt von Instrumentalmusik und inhaltlich
passenden Lesungen bzw. Rezitationen. Präsentiert wird das Programm
von Interpretinnen und Interpreten wie Erwin Steinhauer, den OÖ
Concert-Schrammeln, Maria Nazarova, Shira Patchornik, Norbert Ernst,
Julian Prégardien, Michael Schade, Günter Haumer, Chelsea Zurflüh,
Claudia Tandl, Zacharias Galaviz-Guerra, Harriet Krijgh, Daniel
Heide, Dorothy Khadem-Missagh, Justus Zeyen, Marialena Fernandes,
Ranko Markovic, dem Accio Piano Trio, dem TrioVanBeethoven, dem Trio
Vision, dem Adamas Quartett, Christoph Wagner-Trenkwitz, Michael
Linsbauer, dem künstlerischen Leiter der Serenadenkonzerte, Mercedes
Echerer, Gabriele Jacoby und Julian Loidl.

Eröffnet wird der Konzertreigen am Sonntag, 31. August, mit der
Zeller-Strauss-Serenade in St. Peter in der Au, dem Geburtsort des
Komponisten. Das um 18 Uhr im Schloss startende Programm mit Cornelia
Horak (Sopran), Norbert Ernst (Tenor), Biliana Tzinlikova (Klavier)
und Christoph Wagner-Trenkwitz (Moderation) umfasst Lieder,
Operettenarien und –duette von Carl Zeller und Johann Strauss Sohn.
Fortgesetzt wird am Sonntag, 7. September, mit der Schubert-Matinée
und -Serenade auf Schloss Atzenbrugg, wo sich Julian Prégardien (
Tenor), Harriet Krijgh (Violoncello) und Daniel Heide (Klavier) ab
11.30 bzw. 16 Uhr Liedern und Kammermusik von Franz Schubert, Robert
Schumann, Felix Mendelssohn Bartholdy u. a. widmen.

„Das Glück is a Vogerl“ heißt es am Freitag, 12. September, ab
19.30 Uhr im Schlosstheater Laxenburg, wenn Erwin Steinhauer und die
OÖ Concert-Schrammeln bei der Schloss-Serenade Laxenburg
Wienerlieder, Schrammelmusik und Geschichten über Wien und den Wein
zu Gehör bringen. Zwei Tage später, am Sonntag, 14. September,
erklingt ab 17 Uhr im Festsaal Ruprechtsofen die Randhartinger-
Serenade: Die Sopranistin Maria Nazarova und das Accio Piano Trio
bringen dabei Werke von Sergei Rachmaninow, Nikolai Rimski-Korsakow,
Dmitri Schostakowitsch und Benedikt Randhartinger, u. a. dessen
„Grand Trio“ für Klavier, Violine und Violoncello, zur Aufführung.

Fortgesetzt wird am Sonntag, 21. September, ab 18.30 Uhr im
Schönberghaus Mödling, wo der Bariton Zacharias Galaviz-Guerra und
das Klavierduo Marialena Fernandes und Ranko Marković Kompositionen
von Anton Schönberg, Franz Schubert und Gustav Mahler intonieren.
Musiziert wird dabei auf dem 1913 gebauten und 1916 von Arnold
Schönberg erworbenen Original-Ibach-Flügel, der nur selten öffentlich
erklingt; literarisch bereichert wird der Abend durch Rezitationen
von Julian Loidl aus Briefen und Anekdoten. Ebenfalls noch im
September, am Sonntag, 28., bringt die Hugo-Wolf-Serenade im Festsaal
der Burg Perchtoldsdorf ab 18 Uhr einen musikalischen Streifzug durch
das Liedschaffen von Hugo Wolf, Robert Schumann, Erich Wolfgang
Korngold, Alexander Zemlinsky und Carl Lafite. Der Tenor Michael
Schade und die Mezzosopranistin Lucija Varsic werden dabei von Justus
Zeyen am Klavier begleitet.

Komplettiert werden die Serenadenkonzerte durch die Gottfried-von
-Einem-Serenade am Sonntag, 5. Oktober, ab 16 Uhr in der Kirche zur
Heiligen Katharina in Oberdürnbach, die Beethoven-Serenade am
Sonntag, 12. Oktober, ab 16 Uhr im Haus der Kunst in Baden, die
Joseph-Haydn-Serenade am Sonntag, 19. Oktober, ab 17 Uhr im Haydn-
Geburtshaus in Rohrau, die Serenade des Exils am Sonntag, 26.
Oktober, ab 18.30 Uhr in der ehemaligen Synagoge St. Pölten sowie die
Krenek-Serenade am Sonntag, 2. November, ab 17 Uhr im Salon Krenek in
Krems.

Nähere Informationen, das detaillierte Programm und Karten unter
02164/2268, e-mail [email protected] und
www.serenadenkonzerte.at .