Wien (OTS) – SPÖ-Gemeinderätin Alice Seidl betont im heutigen Wiener
Gemeinderat
die zentrale Bedeutung von leistbarem und niederschwelligem Zugang zu
Sport in Wien und spricht sich klar für den Erhalt der Sportflächen
am Postsportplatz in Hernals aus.
Breites Sportangebot als Fundament der Lebensqualität
Wien zählt zu den lebenswertesten Städten der Welt – nicht
zuletzt wegen seines vielfältigen Sportangebots und der starken
Vereinslandschaft. Tausende Wiener*innen profitieren täglich davon.
„In Wien gibt es ein breites Sportangebot und unglaublich viele
Vereine, die dazu beitragen, dass Menschen in unserer Stadt Sport
machen können“, hält Seidl fest. „Einer dieser Vereine ist der
Postsportverein, beheimatet am Postsportplatz in Hernals. Zumindest
noch bis Jahresende 2027, denn die Post AG hat den Pachtvertrag mit
dem Verein zu diesem Zeitpunkt aufgekündigt.“
5.000 Mitglieder betroffen – Sport braucht Sicherheit
Im Postsportverein trainieren aktuell rund 5.000 Menschen,
darunter etwa 2.000 Kinder. Die geplante Neuausschreibung des
Sportbetriebs am Areal durch die Post AG wirft für sie einige Fragen
auf. „Es geht hier nicht nur um einen Standort, sondern um die
sportliche Heimat von tausenden Wiener*innen“, so Seidl. Denn neben
dem Post SV nutzen auch zahlreiche andere Vereine, wie beispielsweise
der SV Gersthof, den Postsportplatz.
Noch gibt es keine Details zur Ausschreibung. Der Post SV kann
sich bei einer solchen natürlich bewerben, muss dann aber eventuell
mit kommerziellen Sportanbietern konkurrieren.
Gemeinwohl vor Profit – klare Haltung für Wien
Die Stadt Wien setzt konsequent auf eine sozial gerechte Politik,
die den Zugang zu Sport für alle Menschen sichert. Im heutigen Wiener
Gemeinderat haben SPÖ und NEOS daher einen Resolutionsantrag für den
Erhalt des gemeinwohlorientierten Breitensports am Postsportplatz
eingebracht. Auch bei zukünftigen Vorhaben der Post AG dürfen die
Sportflächen am Postsportplatz nicht reduziert werden.
Gleichzeitig fordert Seidl Unterstützung auf Bundesebene ein:
„Der Postsportplatz steht im Eigentum der Post AG, die wiederum
mehrheitlich im Eigentum der Republik steht. Zuständiger Minister ist
Wolfgang Hattmannsdorfer in seiner Funktion als ÖBAG-
Eigentümervertreter. Wir setzen hier also auf eine gute
Zusammenarbeit im Sinne der Wiener*innen.“
Abschließend unterstreicht Seidl: „Wien arbeitet tagtäglich
daran, die Lebensqualität unserer lebenswerten Stadt immer weiter zu
verbessern. Dazu gehört auch, dass wir Räume für Bewegung, Begegnung
und Gemeinschaft absichern – heute und in Zukunft.“
(schluss)ip