Wien (OTS) – Von Lys Assias „Refrain“ 1956 bis JJs „Wasted Love“
2025: Ikonische
Hits, unvergessliche Evergreens und musikalische Meilensteine prägen
70 Jahre Eurovision Song Contest. Seit sieben Jahrzehnten schreibt
der heute größte Musikwettbewerb der Welt Geschichte – als Bühne für
ergreifende Emotionen, Spielraum für neue Klänge, Spiegel
gesellschaftlicher Entwicklungen und kultureller Treffpunkt eines
ganzen Kontinents sowie darüber hinaus. Anlässlich des 70. ESC in
Wien am 16. Mai 2026 präsentiert der ORF als Gastgeber und Host
Broadcaster im Rahmen seines umfangreichen begleitenden On- und Off-
Air-Programms ein besonderes Jubiläumskonzert: Das ORF Radio-
Symphonieorchester Wien unter der Leitung von Christian Kolonovits
lädt auf eine klangvoll-schillernde musikalische Reise durch die
bewegende wie bewegte Geschichte des ESC. Das Ereignis im Großen
Sendesaal des ORF RadioKulturhauses wird von der ORF-TV-Kultur
aufgezeichnet und damit einem breiten Fernsehpublikum zugänglich
gemacht – zu sehen am Sonntag, dem 10. Mai, um 21.55 Uhr in ORF 1 und
auf ORF ON. Mit dabei sind hochkarätige künstlerische Acts, etwa die
ESC-Größen Johnny Logan, Nicole und Nino de Angelo sowie die
heimischen Bühnenstars Juliette Khalil und Drew Sarich. Durch den
glanzvollen ESC-Konzertabend führen Teresa Vogl und Lilian Klebow.
Klangvolle ESC-Momente, die Europa vereinten
Der erstmals 1956 ausgetragene Eurovision Song Contest – damals
noch „Grand Prix Eurovision de la Chanson Européenne“ – ist seit
seinen Anfängen ein Schauplatz, an dem Vielfalt gefeiert, Identität
verhandelt und Musik zu einem (völker-)verbindenden Erlebnis wird.
Zum 70-Jahr-Jubiläum wird dieses außergewöhnliche Kapitel
europäischer Kultur in einem fulminanten Konzertabend neu beleuchtet
– gestaltet und getragen vom ORF Radio-Symphonieorchester Wien. Der
renommierte Komponist, Dirigent und Musikproduzent Christian
Kolonovits, bekannt für seine Fähigkeit, Genregrenzen aufzuheben,
verwandelt dank der Klangkraft des RSO ikonische Titel aus sieben
Jahrzehnten in symphonische Erzählungen. Seine Bearbeitungen legen
emotionale Schichten frei: die Hoffnungen der frühen Wettbewerbsjahre
ab 1956, die gesellschaftliche Energie der 1970er, den funkelnden
Show-Gestus der Achtziger sowie die stilistische Vielfalt und
Modernität der jüngsten Dekaden. Begleitet wird das Konzert von einer
erzählerischen Ebene, die den historischen und kulturellen Kontext
der Musik öffnet: etwa, wie der ESC Generationen geprägt hat, welche
gesellschaftlichen Bewegungen sich in ihm spiegeln, und warum
bestimmte Momente zu kollektiven Erinnerungen wurden. Fernsehmomente,
die einst Europa vereinten, erhalten im Konzertsaal neue Tiefe – und
zeigen, wie eng Klang und Bild miteinander verwoben sind.
„70 Jahre ESC – Das Konzert“ wirft einen Blick zurück auf ein
reichhaltiges musikalisches Erbe und zugleich nach vorn – ein ganz
besonderer Abend, der spürbar macht, warum der Eurovision Song
Contest bis heute Menschen in ganz Europa berührt. Für die TV-Regie
der Produktion zeichnet Karin Tschabuschnig verantwortlich.