Samariterbund warnt vor hoher Sturzgefahr durch plötzliches Glatteis

Wien (OTS) – Der Samariterbund weist angesichts der aktuellen
winterlichen
Wetterlage eindringlich auf eine deutlich erhöhte Sturzgefahr hin.
Gefrierender Regen und rasche Temperaturwechsel führen zu
Wochenbeginn in vielen Teilen Österreichs dazu, dass Gehwege,
Einfahrten und Straßen innerhalb kürzester Zeit spiegelglatt werden –
oft noch, bevor Gemeinden und Straßenmeistereien reagieren können.
Besonders Fußgängerinnen und Fußgänger sind akut gefährdet. „Ein
einziger unbedachter Schritt kann zu schweren Verletzungen führen“,
warnt der Samariterbund.

Zwtl.: Auswirkungen und Gefahren

Plötzlich auftretendes Blitzeis zählt zu den tückischsten
Wintergefahren. Es bildet sich meist abrupt und ist kaum sichtbar.
Schon dünnste Schichten gefrierenden Regens reichen aus, um Fahrzeuge
ins Schleudern zu bringen oder zahlreiche Stürze auf Gehwegen
auszulösen. Vor allem im Früh- und Abendverkehr, wenn viele Menschen
unterwegs sind, steigt das Risiko einer Häufung von Unfällen.

Zwtl.: Der Samariterbund empfiehlt daher:

· Lokalen Wetterbericht verfolgen und Warnungen ernst nehmen.

· Für den Schul- und Arbeitsweg mehr Zeit einplanen, um Stress
und Unachtsamkeit zu vermeiden.

· Rutschhemmende Schuhe tragen und auf Geh- und Radwegen
besonders vorsichtig unterwegs sein.

· Nicht dringend notwendige Autofahrten vermeiden und nach
Möglichkeit auf öffentliche Verkehrsmittel umsteigen.

· Im Straßenverkehr Geschwindigkeit reduzieren (insbesondere auf
Brücken, in schattigen Bereichen, an Waldrändern und auf Kuppen) und
genügend Sicherheitsabstand halten, da Bremswege stark verlängert
sind.

„Bitte passen Sie auf! Planen Sie mehr Zeit ein – und achten Sie
aufeinander“, bringt es Samariterbund-Bundeschefarzt Prof. Dr.
Michael Gruska auf den Punkt.