Wien (OTS) – Der Samariterbund leistet in zahlreichen
systemrelevanten Bereichen
des Landes unverzichtbare Arbeit – vom Rettungsdienst und der Pflege
über die Erste-Hilfe-Ausbildung bis hin zur Armutsbekämpfung und
Katastrophenhilfe. Die Jahresbilanz 2025 zeigt eindrucksvoll, welche
zentrale Rolle der Samariterbund im sozialen und gesundheitlichen
Netz Österreichs spielt.
„Seit fast 100 Jahren übernimmt der Samariterbund Verantwortung.
In den letzten zwei Jahrzehnten hat sich der Samariterbund von einer
effizienten Rettungsorganisation zu einer der wichtigsten Sozial- und
Gesundheitsorganisationen in ganz Österreich entwickelt“, erklärt
Franz Schnabl, Präsident des Samariterbundes. „2025 war in fast allen
unseren Einsatzbereichen ein sehr herausforderndes Jahr. Umso stolzer
sind wir auf unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die gezeigt
haben, dass wir unsere umfangreichen Aufgaben erneut mit großem
Engagement und hoher Professionalität bewältigen konnten.“
Zwtl.: Tausende im Einsatz – rund um die Uhr
Trotz sehr schwieriger wirtschaftlicher Rahmenbedingungen,
teilweise extrem gestiegener Kosten und eines allgemeinen Trends zu
rückläufigen Spenden hat der Samariterbund auch 2025 seine soziale
Mission wie gewohnt auf höchstem Niveau erfüllt. Insgesamt standen
5.128 ehrenamtliche und 3.492 hauptamtliche Samariter:innen im Dienst
der Gesellschaft.
Mit 880 Einsatzfahrzeugen wurden rund 19 Millionen Kilometer
zurückgelegt – das entspricht 432 Erdumrundungen. Hinter diesen
Zahlen stehen unzählige Notfälle, Transporte und Hilfeleistungen, bei
denen jede Minute zählt.
Besonders berührend: 70 Samariter-Wunschfahrten machten 2025
letzte Herzenswünsche schwerkranker Menschen wahr.
Auch im Bereich Ausbildung setzte der Samariterbund Maßstäbe:
5.409 Kurse und Erste-Hilfe-Schulungen mit 61.168 Teilnehmerinnen und
Teilnehmern sowie insgesamt 214.961 Ausbildungsstunden wurden im Jahr
2025 erfolgreich durchgeführt.
Zwtl.: Mit vereinten Kräften in das Jahr 2026
„Gerade in schwierigen Phasen zeigt sich, wie wichtig
verlässliche Hilfe ist. Auf Samariterinnen und Samariter ist immer
Verlass“, sagt Wolfgang Dihanits, stellvertretender Bundessekretär
des Samariterbundes. „Doch die finanziellen Belastungen bleiben hoch.
Um unsere Arbeit auch künftig in dieser Qualität fortsetzen zu
können, sind wir mehr denn je auf eine tragfähige Unterstützung durch
die Politik angewiesen.“