SalzburgerLand verlängert die Lust auf Winter

SalzburgerLand (OTS) – Wenn im Osten Österreichs und in vielen Tälern
schon die ersten
Frühlingsanzeichen nach draußen locken, herrschen auf den Pisten des
SalzburgerLandes noch beste Bedingungen zum Skifahren. Die neue
Kampagne Winter Chillout soll auch bei jenen, für die der Schnee
schon fern scheint, die Lust auf Wintersport verlängern und für eine
höhere Auslastung gegen Saisonende sorgen.

Die Wintersaison im SalzburgerLand ist anhand der
Nächtigungszahlen bisher sehr gut gelaufen. „Schon im Dezember gab es
mit mehr als 3 Millionen Nächtigungen bzw. einem Plus von 12,8
Prozent gegenüber dem Dezember 2024 einen neuen Rekord und damit
einen hervorragenden Start der Saison. Auch im November konnten
Zuwächse bei Nächtigungen und Ankünften verzeichnet werden, und auch
für Jänner und Februar sind die Rückmeldungen hervorragend“, so LAbg.
Hans Scharfetter im Rahmen eines Mediengesprächs am 16. Februar.

Die neue Kampagne „Winter Chillout“ setzt nun ab Mitte Februar
einen wichtigen Impuls, um das Skifahren – bei den Gästen die
beliebteste Aktivität im Winter – vor Ostern noch einmal stark zu
positionieren. Die Zahlen sprechen für sich: Während die Nächtigungen
im gesamten SalzburgerLand im Vorjahr im Jänner und Februar bei knapp
4 bzw. 4,2 Millionen lagen, sanken sie im März auf 2,7 und im April
auf knapp 1,3 Millionen. Betrachtet man die für den Wintersport
relevanten Regionen Tennengau, Pongau, Pinzgau und Lungau, zeigt sich
2025 ein ähnliches Bild: 3,7 bzw. 4 Millionen im Jänner und Februar,
aber 2,4 Millionen bzw. 895.000 Nächtigungen im März und April.

„Wir merken seit Jahren, dass ab Mitte März das Interesse am
Skiurlaub ein wenig nachlässt. Dabei herrschen gerade in dieser Zeit
ideale Bedingungen: Die Pisten sind noch perfekt, die Sonne lockt
schon auf die Terrassen der Skihütten und es ist deutlich weniger los
als in der Hochsaison“, begründet Leo Bauernberger, Geschäftsführer
der SalzburgerLand Tourismus GmbH (SLTG) eine neue Initiative, die
bei potenziellen Gästen die Lust auf den Winter verlängern soll.

Mit dem Ende der Salzburger Semesterferien startet die Kampagne
„Winter Chillout“, die von der SLTG gemeinsam mit Salzburger
Wintersportregionen und den Seilbahnen entwickelt wurde. „Wir wollen
das Potenzial des Spätwinters noch besser ausschöpfen, die
Kapazitäten sind da“, erklärte Bauernberger. Und untermauert das mit
Zahlen: Lag die Bettenauslastung im Bundesland Salzburg in den
vergangenen drei Jahren im Februar jeweils zwischen 67 und 71,5
Prozent, sank sie im März auf 38,3 bis 44,4 Prozent und im April auf
13,6 bis 20 Prozent. Die Auslastung im März und April hängt stark
damit zusammen, in welches Monat der Ostertermin fällt. Gegen Ende
der Saison gibt es noch viel Potenzial.

Zwtl.: Kurzentschlossene Gäste aus den Nahmärkten als Zielgruppe

Zielgruppe für die „Winter Chillout“-Kampagne sind vor allem
kurzentschlossene, wintersportaffine Gäste aus Österreich und
Deutschland, den beiden wichtigsten Herkunftsmärkten im Winter. Die
Kampagne soll mit emotionalen Bildern, klaren Botschaften und
attraktiven Angeboten konkrete Buchungen für die zweite Märzhälfte
und Anfang April auslösen. „Es ist unser Ziel, bei potenziellen
Gästen die vielen Vorteile des Spätwinters in Erinnerung zu rufen“,
erläutert Bauernberger.

Zwischen Mitte März und Ostern ist eine besonders attraktive Zeit
für einen genussvollen Winterurlaub:

Die Pisten sind in hervorragendem Zustand, aber weniger stark
frequentiert.

Angenehme Temperaturen locken zum Sonnenskilauf und
Terrassenbesuch.

Die Hotels haben freie Kapazitäten.

Vormittags auf die Piste, nachmittags auf den Golfplatz oder auf
eine Radtour, alles ist möglich.

Zwtl.: Reichweitenstarke Kampagne

Die SLTG investiert gemeinsam mit ihren Partnern rund 900.000
Euro in die Bewerbung des Spätwinters. Geplant ist eine
Hörfunkkampagne mit mehreren Sendern (Ö3, Kronehit, FM4, RMS), Live-
Einstiege aus den Skigebieten mit Kronehit und Café Puls,
reichweitenstarke Medienkooperationen in Österreich (Mediaprint,
Salzburger Nachrichten, Bezirksblätter, ProSiebenSat.1-Gruppe, Red
Bull Media House), umfassende Online- und Social-Media-Marketing-
Maßnahmen sowie klassische Presse- und Medienarbeit.

Zwtl.: Veranstaltungen zum Winter Chillout

Die Partnerregionen haben sich zum Winter Chillout eine ganze
Reihe von Veranstaltungen und Specials einfallen lassen. So gibt es
vom 9. bis 28. März March Glow3 am Hochkönig mit viel Musik,
geführten Sundowner-Skitouren, Kino und Fackelwanderungen, vom 13.
bis 15. und 20. bis 22. März das Retro Festival in Gastein mit DJs
und Open-Air-Konzerten, vom 21. bis 28. März die Lady Skiwoche im
Großarltal oder den SHESKIS Damenskitag am 11. April in Obertauern
mit einem ABBA-Symphonic-Tribute. Saalfelden Leogang hat ein „KIDS ON
SKI“ -Paket geschnürt, das Raurisertal lädt zum Winterfinish für
Familien, Gastein setzt auf die Kombination von Aktivität auf der
Piste und Entspannung in der Therme, die Ferienregion Nationalpark
bietet zum Saisonabschluss ein tolles Package. Diese und zahlreiche
weitere attraktive Angebote, Veranstaltungen und Tipps für den
Sonnenskilauf-Urlaub im SalzburgerLand finden sich auf der neuen
Landingpage www.winterchillout.com .

Zwtl.: Skischulen und Verleih als Partner für attraktive Angebote

Passend zur Kampagne wurden auch Angebote mit Skischulen und
Skiverleih geschnürt: So gibt es einen Winter Chillout Ski- & Board-
Deal, bei dem die Gäste ihre Ausrüstung drei Tage leihen, aber nur
zwei Tage zahlen bzw. vier Tage leihen, aber nur drei Tage zahlen.
Das Skischul-Special für den Spätwinter steht unter dem Motto Winter
Chillout Privat-Skischul-Deal und bietet in der Zeit zwischen 13 und
15 Uhr zwei Stunden privaten Skiunterricht zum Preis einer Stunde.
Beide Angebote sind in der Zeit zwischen 8. März und 12. April 2026
gültig.

Zwtl.: Potenziale für Wachstum nützen

„Der Tourismus trägt mit seiner direkten und indirekten
Wertschöpfung rund 13 Prozent zum Bruttoregionalprodukt im Bundesland
Salzburg bei und liegt damit doppelt so hoch wie im
Österreichschnitt“, veranschaulicht LAbg. Scharfetter die Bedeutung
dieser Branche für den Wohlstand im Land. Der Tourismusanteil an der
regionalen Gesamtbeschäftigung liegt im SalzburgerLand mit 14,8
Prozent ebenfalls weit über dem österreichischen Durchschnitt von 6,8
Prozent. Von den touristischen Ausgaben von 6,2 Milliarden Euro (
Stand: 2023) gehen 3,79 Milliarden bzw. 61,1 Prozent in Beherbergung
und Gastronomie. In der Hochsaison sind die Kapazitäten weitgehend
ausgeschöpft, der Spätwinter sei eine Zeit, die noch Potenzial für
Wachstum habe, betonte Scharfetter.

Zwtl.: Statements – Der Spätwinter aus der Sicht von:

Michael Walchhofer

Abfahrts-Weltmeister, Hotelier & TVB-Obmann Altenmarkt-Zauchensee

„Der Firn-Skilauf im März und April ist für mich die schönste
Zeit des Winters und ideal für genussorientierte Skifahrer wie ich es
mittlerweile auch schon bin. Angenehme Temperaturen, viel Platz auf
den Pisten und praktisch keine Wartezeiten bei den Liften machen
diese Zeit zu einem echten Geheimtipp für Skigenuss. Zusätzlich
bieten wir in dieser Zeit besonders attraktive Pauschal-Angebote wie
die Osterfamilienaktion, die Best Ager Wochen, die Ladies Week sowie
die beliebte Dixieland-Woche oder Weinverkostungen und weitere
kulinarische Highlights. Jede zusätzliche Saisonwoche bringt wichtige
Wertschöpfung für die gesamte Region – von der Hotellerie über
Bergbahnen und Sporthandel bis hin zu Gastronomie, Taxiunternehmen
und regionalen Lieferanten. Das stärkt die lokale Wirtschaft
nachhaltig. Gleichzeitig sichern längere Saisonen Arbeitsplätze und
schaffen stabilere Rahmenbedingungen, wodurch qualifizierte
Mitarbeiter langfristig in der Region gehalten werden können.“

Felix Gottwald

erfolgreichster Olympiasportler Österreichs, Buchautor, Speaker
und Trainer

„Für viele ist der Spätwinter die Zeit zwischen Winter und
Frühjahr – für mich ist das die beste Phase, um den Winter richtig
auszukosten. Der Spätwinter bietet die ideale Kombination aus
Bewegung, Sonne, Genuss und Regeneration – vom Skifahren, Langlaufen
oder der Skitour am Vormittag bis hin zu Wellness, Kulinarik und
ersten Golfrunden am Nachmittag. Das ist kein Wunschtraum – das sind
die Möglichkeiten im SalzburgerLand. Winter Chillout ist für mich
kein Werbespruch, sondern eine Haltung: weniger Hektik, weniger
Stress – mehr Qualität.“

Sandra Lahnsteiner-Wagner

Freeriderin, Filmemacherin, staatlich geprüfte Skiführerin,
Skilehrerin und Skitrainerin

„In vielen Wintern ist der Spätwinter für Skitouren und auch fürs
Freeriden eine der planbarsten Phasen. Die größten Schneehöhen werden
oft erst im März erreicht, die Schneedecke ist häufig (im Idealfall)
gleichmäßiger aufgebaut, Gefahren sind mitunter besser erkennbar, die
Wetterfenster stabiler und die Tage länger – natürlich immer abhängig
von Jahr und Region. Für mich sind März und April oft die beste Zeit
fürs Freeriden und Skitourengehen. Man kann alles erleben: von
trockenem Powder bis zu richtig schönen Firnabfahrten. Und einen
lässigen Skitag – egal ob auf der Piste oder im Gelände – mit
Freunden entspannt auf einer sonnigen Terrasse oder bei einer Hütte
ausklingen zu lassen, das macht für mich einen gelungenen Tag am Berg
aus.“

Mario Siedler

Geschäftsführer Tourismusverband Obertauern

„Früher dauerte eine Wintersaison von Weihnachten bis Ostern.
Mittlerweile hat man es geschafft, die Saison durch Events auf der
einen Seite aber auch durch die Möglichkeiten der Beschneiung
wesentlich früher zu starten. Man muss sich einerseits klar werden,
dass jede Freizeitaktivität ein Zeitfenster hat, in welchem das
Bedürfnis diese auszuüben am größten ist. D.h. dass man jede Woche,
die man früher in die Saison startet, am Ende größere Schwierigkeiten
hat diese entsprechend auszulasten. Genau hier setzen wir an und
möchten unseren Gästen diese wunderschöne Zeit, mit längeren Tagen
und immer hervorragender Schneelage näherbringen. Der
Frühlingsskilauf im März und April ist eigentlich für alle die Zeit,
in der man das Wintererlebnis in seiner intensivsten Ausprägung
genießen kann.“